Better Off Ted: Fehlende Episoden statt Basketball *Update*

Ich bin mir nicht sicher, wie das Basketball-Finale der US-Liga ausgespielt wird. Ehrlich gesagt möchte ich jetzt auch nicht nachsehen, wie das ganze abläuft, denn ich hab eigentlich schon genug unnützes Wissen angehäuft. Wenn das die Millionenfrage bei "Wer wird Millionär" wird, könnt ihr gerne mit dem Finger auf mich zeigen. Annahme: es handelt sich um ein Best-of-7, welches über mehrere Tage oder Wochen von zwei Mannschaften ausgespielt wird. In 20% der Fälle wird deshalb ein siebter Sendetermin für die Begegnung benötigt. Das heißt im Umkehrschluss, dass wir mit 80% Wahrscheinlichkeit die letzten zwei, noch nicht ausgestrahlten Episoden von "Better Off Ted" zu sehen bekommen.
Offenbar hat ABC neben vier Wiederholungen von "Cougar Town" die bitterlich vermissten Episoden der heiß geliebten und kaum gesehenen Comedy für den 17. Juni eingeplant. Die Episoden mit den Titeln "Swag the Dog" und "It’s My Party and I’ll Lie If I Want To" werden ansonsten erst einmal nicht gezeigt. Das Network ABC hat mit einer Ausstrahlung keine Eile und auch keinen Sendeplatz, sofern es zu einem siebten Aufeinandertreffen der Baskteball-Mannschaften kommt. Es wird aber davon ausgegangen, dass ein paar Wochen später die restlichen Episoden von "Better Off Ted" versendet werden. (via)
Unabhängig davon trudelte heute zudem ein Nachruf auf "Better Off Ted" in meinen Feedreader. Ich kann mich da nur anschließen: Better Off Ted, I'll miss you most of all (canceled shows). Außerdem hat der Autor bei CliqueClack ein Video mit Outtakes der Serie ausgegraben. Das ist mir irgendwie durch die Finger gerutscht. Es handelt sich um Ausschnitte der Folge, in der Veridian Dynamics keine Fehler macht. Auch dann nicht, als eine unachtsame Sekretärin beim Abtippen eines Memos, das profane Sprache und Schimpfworte am Arbeitsplatz verbietet, einen Buchstabendreher einbaut, so dass die Anweisung lautet, man solle ab sofort profane Sprache und Schimpfworte im Büro gegenüber seiner Kollegen verwenden. In der Video-Version hätte das so beim Sender aber nie ausgestrahlt werden dürfen, Fucktard.
Review: Happy Town (Update)
Einmal mehr hat sich das Produzententeam die amerikanische Kleinstadt als Ort der Handlung ausgesucht. Kleinstadt, das können die. Da es aber mit einer schmalzig-lustig-heimeligen romantischen Serie nicht geklappt hat, wechseln die Drei das Genre. Denn in dieser Kleinstadt, in der Fremden ein bisschen zu lange nach gesehen wird und in der kein Lächeln echt erscheint und über der schon fast drohend eine Brotfabrik wacht, gibt es eine dunkle Historie. Zwölf Jahre zuvor begann eine mysteriöse Serie von Kidnappings. Jedes Jahr verschwand eine Person der Gemeinde spurlos und bislang ohne Hinweis auf deren Verbleib oder den Täter - der Name "Magic Man" machte die Runde. Die Serie der Entführungen endete vor fünf Jahren, doch immer noch schwebt diese Geschichte wie eine dunkle Wolke über der Stadt und setzt sich in den Menschen fest. Genau wie das Mehl der Brotfabrik, welches die Stadt mit einen süßlichen Geruch und Staub in allen Ritzen überzieht. Doch nach fünf Jahren Ruhe bringt ein kruder Mordfall das Städtchen erneut in Aufruf und schnell verbreitet sich die Botschaft: "Der Magic Man ist zurück!".
Häufig werden Vergleiche mit "Twin Peaks" oder "Harper's Island" gesucht. Das ist aber so nicht richtig. "Happy Town" ist eine eigene Geschichte, die filmtechnisch mit einer ganzen Menge an Referenzen aufwartet. Geheimnisvolles und das Kleinstädtische von "Twin Peaks" gehen Hand in Hand mit Horroranleien und Kamerapositionen, Beleuchtung im Stile von Film Noir und der unvermeidlichen Hitchcock-Referenz. Und wie in dessen Filmen verdichtet sich die Kleinstadt, die Geschichte und die Charaktere immer mehr, bis man mit den Fingernägeln im Mund 10 Zentimeter vom Fernseher entfernt die letzten Sekunden der (zum Teil mit anderen Darstellern neu gedrehten) Pilotepisode verfolgt.
Ja, "Happy Town" könnte tatsächlich die Serie werden, die Fans von "Lost" im nächsten Jahr gemeinsam am Strand von Hawaii auf der Großleinwand ansehen. Oder Kanada. Jedenfalls passt hier im Gegensatz zu "V" und "Flash Forward" einfach alles. Das Produzententeam ist schon aus ihrer vorherigen Arbeit für ihre Detailarbeit bekannt. Jetzt kommt noch die Qualität hinzu, dass sie es schaffen eine geheimnisvolle Story in eine knallige aber tiefdüster gefühlte Kleinstadt zu legen, dies mit liebevollen filmischen Mitteln umzusetzen und dabei eine große Cast aufzufahren, wo einen die Namen der Darsteller mit der Zunge schnalzen lassen.
Dabei wurden nach Abschluss der Dreharbeiten zur Pilotfolge sogar noch zwei Darsteller ausgetauscht. Geblieben sind Darsteller, die bereits in "October Road" mit den Produzenten arbeiteten. Darunter auch Jay Paulson, der den meisten wohl noch als "Physical Phil" in Erinnerung geblieben ist. Für "Lost"-Fans wurde "Mr. Friendly" M.C. Gainey verpflichtet. Amy Acker ("Dollhouse") ist genau so mit dabei wie der nachnominierte Steven Weber ("Wings"). Den Vogel abgeschossen hat aber vermutlich der Vertrag mit Altstar Sam Neill ("Jurassic Park"), der - und das ist eigentlich der einzige Kritikpunkt - in eine Rolle gesteckt wurde, die schon sehr an Ray Wise ("Twin Peaks", "Reaper") erinnert.
Wenn ich eine Serie nennen müsste, die in dieser Saison als Must-See-TV zu bezeichnen wäre, dann ist es "Happy Town". Das Ende von "Lost" interessiert mich im Augenblick nicht mehr. "Was ist hinter der blauen Tür?" ist die Frage des Sommers. Oder "Was ist am Ende der Treppe?". Oder "Warum hat das Fragezeichen einen Heiligenschein?".
Update: Wie Hauptdarsteller Geoff Stults in einem Q&A bei Facebook angibt, wird die Person des Magic Man in der bislang letzten produzierten Folge enthüllt. Das ist Episode acht der Serie. Denn ABC hatte bereits die Episoden-Order zurückgefahren. Nachdem nun die Einschaltquoten kaum besser sind, als die von "Ugly Betty", die zuvor den Sendeplatz inne hatte, ist außerdem stark zu befürchten, dass es mit acht Folgen und einer Absetzung zuende geht. Die Platzierung am Comedy-Mittwoch des Senders und die starke Konkurrenz von "American Idol" und "Law & Order: SVU" wird über die nächsten Wochen vermutlich auch für keinen Quotenzuwachs sorgen. Ernürchterung macht sich breit, aber bei diesem Produktionstrio sind wir das ja leider schon gewöhnt. Aber völlig zu unrecht.
Offizielle Happy Town Homepage von ABC
Facebook Happy Town Produktionsnotizen und Kommentare
Neue Serie: Flash Forward

Das klingt schon sehr nach Pathos und leider trieft es davon aus allen Ecken. Die Cast hat sich für meine Begriffe noch nicht richtig zusammen gefunden. Besonders die Hauptdarsteller Joseph Fiennes, Sonya Walger und John Cho fügen sich noch nicht ganz homogen in die Geschichte ein. Vielleicht wurde auch zu viel Aufmerksamkeit auf die Besetzung mit bekannten Gesichtern gelegt und zu wenig auf die Charakterentwicklung. Das Grundprinzip von J.J. Abrams Erfolgsserien ist immer unbekannte aber großartige Schauspieler zu finden, die aber eine richtig gute Geschichte beleben und nicht eine mittelmäßige Story mit weniger geeigneten Darstellern mit großem Namen für ein paar Wochen am Leben zu erhalten.
Für mein Gefühl ist mit diesem Pilot der 29. April noch keineswegs gesichert. Die Flash-Forward Geschichten sind alle relativ dünn und es sieht fast so aus, als haben wir ab nächster Woche eine typisch serialisierte Serie mit dem Flash-Forward der Woche und einem überspannendem Geheimnis, von dem immer mehr Teile ans Licht kommen. Bis es dann im nächsten Jahr zum großen Finale kommt. Ich kann mich zwar täuschen ... ich hoffe mich zu täuschen, aber noch hat mich diese Serie nicht gewonnen und es ist schwer vorstellbar, dass jemand schon jetzt von "Flash Forward" so angefixt ist, wie vom "Lost" Pilotfilm. Bei sowas liege ich letzter Zeit aber häufig falsch. Die Einschaltquoten waren jedenfalls fantastisch.
Offizielle Homepage von ABC / Flash Forward Wikipedia Entry / Trailer & Behind-the-Scenes Feature
Neue Serien: Modern Family & Cougar Town & Eastwick

Erzählt wird die Serie im Mockumentary-Stil. Ansonsten wäre die Serie auch nicht so interessant und vermutlich auch weit weniger amüsant. Es ist ein stetiges Schwelgen zwischen Peinlichkeiten und intelligenten Humor der Klasse, wie sie "The Office" oder "Extras" vorgemacht hat. Wäre da nicht eine interessante Wendung, die erst am Ende der Pilotfolge verraten wird, hätte sich "Modern Family" von diesen Vorbildern aber nicht genug abgehoben, um zu bestehen. Ob die Serie diese wahnsinnigen Quoten auch über die nächsten Wochen halten kann, entscheidet darüber, ob hier das neue "The Office" entsteht. Mit diesem Lead-In stehen die Zeichen vorerst auf Erfolg.

Das muss man auch von Bill Lawrence sagen. Nachdem die ersten 15 Minuten der Serie abgearbeitet sind, die man bereits aus den Trailer kennt (ohne den Unterwäscheauftritt von Arquette), gewinnt das Ganze an Fahrt. Jules spricht alles aus, was ihr in den Kopf kommt und so nimmt auch die Serie kein Blatt vor den Mund. Zu Anfang glaubt man zwar noch, dass sich Lawrence irgendwie quält, die Verrücktheiten aus seiner "Scrubs" Zeit möglichst bleiben zu lassen; am Schluss der Pilotepisode wird auch darauf gepfiffen. Es scheint zwar vorhersehbar, wohin die Geschichte führt, noch kann man aber Hoffnung haben, dass Lawrence weiter an den Schrauben und den Schreibern arbeitet und wir schon bald eine ziemlich irre lustige Serie zu sehen bekommen. Ganz sind wir da aber noch nicht, und das trotz der großartigen Leistung von Courtney Cox Arquette.

Eigentlich basiert die Geschichte auf dem Buch von John Updike. Doch als Vorlage diente vorrangig der mit Cher, Susan Sarandon und Michelle Pfeiffer hochkarätig besetzte Film. Deswegen tut sich die Serie mit einer Aussage gleicher Art besonders schwer. Die meisten Hauptdarsteller kennt man. Beispielsweise aus "Veronica Mars" oder "Lipstick Jungle". Im Vergleich bleiben die Darsteller der Serie aber zurück. Auch wenn man bedenkt, dass ABC kaum mit der Nacktheit des Films konkurrieren kann (und das mit heißen Promo-Pics zu vertuschen versucht). Trotzdem kann die Serie etwas. Vielleicht ist es die überraschende Prise Horror, vielleicht ist es Matt Dallas mit Dreitagebart, vielleicht ist es wieder einmal der Charme der Kleinstadt. Von einem Verzaubern kann man zwar noch nicht direkt sprechen, aber von guter handwerklicher Arbeit schon. Wenn ich mich nicht nur die ganze Zeit fragen würde, ob es sich bei der Kulisse wirklich um Stars Hollow aus "Gilmore Girls" handelt, wäre das mit dem Verzaubern vielleicht auch einfacher.
So wird die neunte Staffel Scrubs
Nur wird die neunte Staffel "Scrubs" nicht mehr unter dem gleichen Titel anlaufen. Derzeit sind die Bezeichnungen "Scrubs 2.0" oder "After SCRUBS" (in Anlehnung an das kurzlebige M.A.S.H. Spin-Off "After MASH") gebräuchlich. Über den tatsächlichen Namen für die neunte Staffel, beziehungsweise den Neustart der Comedy-Serie, wird noch beraten - es gilt bisher nur als sicher, dass der Begriff "Scrubs" irgendwie Verwendung finden wird. Es gibt allerdings bereits ein paar Informationen zu den inhaltlichen Änderungen der Show und es wurden auch einige Darsteller genannt, die bereits fest eingeplant sind. Eine der heißesten News zu "Scrubs 2.0" ist aber, dass vom Sender gewünscht wird, ein bekanntes Gesicht für eine der neuen Hauptrollen zu casten - Gerüchten zufolge gibt es dafür bereits eine bevorzugte Kandidatin: Lauren Graham, besser bekannt mit dem Namen ihrer wichtigsten Rolle, "Lorelai Gilmore".

Foto: Lauren-Online.net
Die Darsteller Zach Braff (J.D.), Sarah Chalke (Elliot), Judy Reyes (Carla) und Ken Jenkins (Dr. Kelso) haben ihre Verträge für Gastauftritte in der kommenden Staffel bereits unterschrieben - im Falle von Braff verkündete der bereits selbst, dass er für sechs Folgen der Serie zur Verfügung stehen wird. Allem Anschein nach handelt es sich dabei um die ersten sechs Folgen des neuen "Scrubs". Sein Auftritt solle dazu dienen, die Überführung ins neue Format zu erleichtern, gab er an.
Denn das Sacred Heart wird nicht mehr Dreh- und Angelpunkt der Handlung der runderneuerten Serie werden. Wie Serienschöpfer Bill Lawrence Entertainment Weekly berichtet, werden nur Dr. Cox (John C. McGinley) und Dr. Turk (Donald Faison) als Vollzeitkräfte erhalten bleiben. Beide Serienpiloten, an denen die Darsteller beteiligt waren, haben es nicht ins Programm der US-Sender geschafft. Stattdessen werden sie nun erneut ihre "Scrubs" Charaktere übernehmen und diese in der neuen Umgebung einer medizinischen Fakultät als Professoren weiterspielen. Die dortigen Auszubildenden werden aber auch die ein oder andere Runde im "Sacred Heart" drehen müssen.
Es sei allerdings nicht vorgesehen, wie zuerst geplant, die Geschichten der neuen Assistenzärzte der "Scrubs"-Klinik weiterzuerzählen. Wie Zap2It meldet besteht nur noch für Darstellerin Eliza Coupe die Möglichkeit, ihren Gig als Denise mit reguläre Auftritte im Neustart fortzusetzen.
Neil Flynn (Der Hausmeister) und Christa Miller (Jordan) haben indes andere Serienaufgaben übernommen. Im Falle von Lawrence Ehefrau Christa, scheinen weitere Gastauftritte aber nicht ausgeschlossen zu sein. Nicht nur inhaltlich wird die Produktion das "Sacred Heart" verlassen, sondern auch physisch. Das leerstehende Krankenhaus, welches vor über acht Jahren von "Scrubs" wiederbelebt wurde, wird nicht mehr für die Produktion verwendet. Stattdessen zieht man in die übliche Studiocontainer und baut dort eventuell benötigte Sets nach. Direkt nebenan hat sich die Produktion der neuen Bill Lawrence Serie "Cougar Town" niedergelassen, in der Christa Miller die Nachbarin von Courteney Cox Arquette geben wird.
Im Fall der Fälle, wenn eine der Serien nicht über die 13 Folgen-Bestellung hinaus existiert, hat man so zumindest keine langen Laufwege.
Scrubs: Die Neunte Staffel kommt - aber wie?
Was die anderen Originaldarsteller angeht, sind noch keine Aussagen gemacht. Judy Reyes, Neil Flynn, John C. McGinley, Donald Faison, und so weiter und so fort, sind als Cast-Mitglieder auch mit dem Ende von Staffel Acht ausgeschieden. Offenbar hat man Judy bisher noch nicht einmal zwecks einer Gastrolle angesprochen. Neil Flynn (der Hausmeister) steckt hingegen mitten in der Produktion seiner neuen Serie "The Middle" in der er neben Mutter Patricia Arquette den Vater einer völlig normal gestörten Familie von "Malcolm Mittendrin"-artigen Ausmaßen gibt. Die ersten Trailer überzeugen mich allerdings noch nicht.
Besonders "Scrubs"-Erfinder Bill Lawrence scheint sich mit "Cougar Town" ein ganz fauliges Ei gelegt zu haben. Eine neuen Single-Kamera Comedy mit Courtney Cox Arquette (Monica in "Friends") als Alleinerziehende Mutter und den gleichen Problemen, die schon in "The New Adventures of Old Christine" durchexerziert wurden. Einziges Highlight der veröffentlichten Trailer ist einmal mehr Bills Frau, die er mit den gleichen Rollenattributen wie in "Scrubs" auch in seiner neuen Serie besetzt hat. Ansonsten fühlt sich die Serie sehr altbacken an und scheint vor allem eins zu sein: Unlustig.
Es besteht also durchaus die Möglichkeit, dass einige bekannte Gesichter zum neunten Mal ins "Sacred Heart" zurück kehren. Vorrangig soll die kommende Staffel aber die Geschichten der in der achten Staffel eingeführten Charaktere erzählen. Ein Starttermin ist noch nicht angegeben worden, es wird aber vermutet, dass man im nächsten Januar im US-Fernsehen mit der Serie rechnen kann. Bis dahin könnten dann auch schon die ersten neuen Serien abgesetzt worden sein.
Update:
Sarah Chalke hat noch nicht zugesagt. Vielmehr besteht die Möglichkeit, dass die Mini-Serie "Maneater" an der sie beteiligt war, in Serie geht. Bis es da zu einer Entscheidung kommt, wird sich Chalke noch nicht für die neunte Staffel "Scrubs" verpflichten - so zumindest die Annahme von Branchenkennern.
Die Pilot-Episoden neuer Serien, an denen John C. McGinley und Donald Faison mitgearbeitet haben, erhielten darüber hinaus keine Bestellung von einem US-Fernsehsender (via). Beide Darsteller gaben an, dass sie für die nächste Staffel der Krankenhaus-Sitcom deshalb wieder zur Verfügung stehen würden. Bislang wurde ihre Rückkehr ins "Sacred Heart" aber noch nicht bestätigt.
Außerdem habe ich ein paar Angaben zum Format der neunten Staffel ausgespart. Das zweite denkbare Szenario für die Rückkehr: Einer der bekannten Darsteller wechselt in ein anderes Krankenhaus und "Scrubs" erhält eine Frischzellenkur durch ein Quasi-Spin-Off (Der Vergleich zu "Cheers" und "Frasier" bietet sich an). Die TVSquad vermutet in Anlehnung an ein anderes erfolgreiches Serienkonzept den Titel Turk M.D.. Diese Variante scheint nach Auffassung von EW-Autor und Spoiler-Queen Michael Ausiello eine sehr Wahrscheinliche zu sein.
Zach Braff verkündet derweil über Facebook, dass er direkt in den ersten sechs Folgen der neuen Staffel mitspielen wird, um "Scrubs" ins neue Format zu übertragen. Wie dieses genau aussehen soll, so Braff weiter, wisse bisher lediglich Bill Lawrence - womit man es als bestätigt ansehen kann, dass der Erfinder der Serie auch an der neunten Staffel mitwirken wird.
Gone is ACCORDING TO JIM (there IS a God!) and SCRUBS will be back but Zach Braff will only appear in six episodes. The industry is now nicknaming it AfterSCRUBS. I have some AfterMASH scripts if they need them. Just change "Soon-Li" to "Elliot".
— Ken Levine
Scrubs Season 9: Quit playing games with our heart

Fernsehen ist immer Herzenssache. Zum Ende des Frühlings bekommt man es gleich mehrmals gebrochen, wenn geliebte Serien nicht für eine weitere Staffel verlängert werden. Von "Scrubs" hatte man sich indes über einen Zeitraum von zwei Jahre verabschiedet. Die Chancen auf Verlängerung waren auch beim neuen Sender ABC sehr gering. Die meisten Hauptdarsteller gaben ihren Abschied bekannt. Nach Judy Reyes (Carla) und Neil Flynn (Der Hausmeister) und Zach Braff (J.D.) folgten nun auch Donald Faison (Turk), der für die neue ABC Sitcom "The Law" gecasted wurde, und Altmeister Johnny C. McGinley (Dr. Cox), der beim CBS Drama "Back" unterkam, wie man diese Woche erfuhr. Schöpfer Bill Lawrence hat schon lange seinen Ausstieg angekündigt und zuletzt auch, dass es nicht mehr mit "Scrubs" weitergehen wird - das sei der Cast und der Crew klar gewesen, als Braff seinen Ausstieg erklärte.
Offenbar ist das für ABC Präsident Steve McPherson aber noch kein Grund. So soll er kürzlich mit Lawrence über eine neunte Staffel der Serie verhandelt haben. Die Charaktere, die Lawrence in der achten Staffel eingeführt hat, hätten potential, eine weitere Staffel zu füllen, wie auch die letzte Episode zeigt, bei der uns ein Blick in die Gedankenwelt der neuen Assistenzärzte erlaubt wird. Gastauftritte von Hauptdarsteller Braff sind die einzigen Bedingungen, an die McPherson anscheinend eine Verlängerung knüpft. Dieser verlässt in den finalen Episoden der Serie aber das "Sacred Heart" Hospiz, um näher bei seinem Serien-Sohnemann wohnen zu können, wie man so hört.
Als Grund wird die Einnahmequelle der "Syndication" genannt und die Zielgruppe (jung, männlich) der Serie, die dem Disney-Sender noch abgeht. Vielleicht sind auch die lukrativen DVD Verkäufe für ABC interessant, da "Scrubs" vom eigenen Studio produziert wird. Einem gewissen Herrn Seinfeld beschehrt diese Einnahmequelle schon seit Jahren ein beschwerdefreies Leben. Ferner ist anzunehmen, dass die Serie "Better Off Ted", die eine ähnliche Demographie bedienen soll, ohne "Scrubs" den ohnehin schon schweren Stand kaum über die nächsten Wochen retten kann.
Eine Entscheidung steht noch aus. Ungefähr so muss es sich wohl anfühlen, wenn man ein immens langes Klebeband von einer immens großen, behaarten Hautfläche mit immenser Geduld abzieht. Über Jahre. Bitte, macht es endlich kurz und schmerzlos. (via)
Headline des Tages (27. Jan. 2009)
Scrubs Staffel 8 und danach
Update 2: Erste konkrete Details zur neunten Staffel / zum Neustart
Update: Alle Infos zur neunten Staffel und Besprechung der letzten Folge der achten Staffel
Die achte Staffel der Krankenhaus Sitcom "Scrubs" ist der Wendepunkt. Zum ersten mal wird die Staffel beim Disney-Sender ABC ausgestrahlt. Vielleicht ist es auch die letzte Staffel, da sich Mitarbeiter vor und hinter der Kamera nach achtzehn Folgen verabschieden werden. Zach Braff (J.D.) und Judy Reyes (Carla) werden Sacred Heart auf jeden Fall verlassen. Ob weitere Darsteller die Show für sich beenden ist indes noch fraglich, aber durchaus wahrscheinlich. Denn auch der Schöpfer der Serie, Bill Lawrence, wird nicht mehr an einer möglichen neunten Season mitwirken. Donald Faison Rolle (Turk) ist ohne Carla auf wackligen Beinen und Sarah Chalke (Elliot) hat sich mit ihrem Nebengig bei "How I Met Your Mother" eine neue Möglichkeit aufgetan.
Man denkt also bereits ans Ende, obwohl gerade erst der erste Trailer für die achte Staffel ausgestrahlt wurde. Kürzlich wurden zudem die Folgentitel veröffentlicht, die nur wenig Spoilergefahr beinhalten. Die zweite Folge soll "My ABC's" heißen. Unter manchen Folgen kann man sich eben noch gar nichts vorstellen. Die vierte Folge ist bereits mit "My Last Words" betitelt, obwohl erst die achtzehnte und letzte Folge den Titel "My Finale" trägt. Nur die dreizehnte Episode mit dem Titel "My Lawyers in Love" gibt bereits etwas über den Inhalt preis. "No one is gonna die", so der Ausruf im Trailer und wir hoffen, dass das auch so bleibt.
Zach Braff verlässt die Serie, der er seine Bekanntheit verdankt. Doch sein weiterer Weg ist mit zwei Kinofilmen und einer Menge Regiearbeit geebnet worden. Auch Producer Bill Lawrence sieht bereits in die Zukunft. Dort wartet Courteney Cox Arquette, die in der neuen Scrubs Staffel für drei Episoden verpflichtet wurde. Begeistert von der Zusammenarbeit hat Lawrence im Anschluss ein Serienprojekt mit der ehemaligen Friends-Darstellerin geplant. Die neue Serie soll "Cougar Town" heißen und sich um das Leben einer Single-Mom in ihren Vierzigern drehen. Eine ähnliche Serie, "The New Adventures of Old Christine", steht mit einem gleichartigen Konzept gerade aber kurz vor dem Aus. Dennoch soll bereits eine erste Drehbuchversion des Pilots von "Cougar Town" in Arbeit sein. Es bleibt nur zu hoffen, dass Lawrence sein Mojo nicht verloren hat - die Erwartungen sind jedenfalls enorm.
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