Portal 2: GDC Panel mit dicken Spoilern und Überraschungen
Grabbeltisch von Hendrik
am
Mittwoch, 14. März 2012 19:31
Wenn es wirklich noch jemand gibt, der Portal 2 nicht gespielt hat und sich das Erlebnis nicht verderben will: Tough luck. Denn im Portal 2 Panel der Games Developer Conference wird alles ausgeplaudert. Es wird über die Entwicklung des Spielehits gesprochen. Außerdem werden frühe Spielinhalte gezeigt, die es nicht bis ins finale Produkt geschafft haben. Schon vor ein paar Tagen ging deshalb das Video mit einem alternativen Intro herum. Seit heute Nacht liegt nun auch die vollständige Aufzeichnung vor. Und die hat es nicht nur spoiler-wise in sich: ziemlich viel im Entwicklungsprozess ist der Schere zum Opfer gefallen. So sollten zum Beispiel zu Beginn weder Chell, noch Glados, noch Portale(!) Teil des Spiels werden. Der richtige Hammer folgt allerdings in der abschließenden Fragerunde: Der Sprecher von "Wheatley" hätte Richard Ayoade (Moss aus The IT Crowd) heißen können!
Neue Serie: Awake
Flimmerkiste von Hendrik
am
Freitag, 9. März 2012 22:24
Vielleicht lehne ich mich ein bisschen weit aus dem Fenster, aber seit der ersten Staffel Heroes hatte keine Fernsehserie mehr einen echten »Was zum Henker ist gerade passiert?«-Moment. Das ist sechs Jahre her. Und endlich können wir einen Nachfolger benennen: Awake. Warum der Start der Serie bis ins Frühjahr gelegt wurde ist nicht nachzuvollziehen. Awake war spätestens seit wir den Trailer kennen neben Alcatraz und der ebenfalls verzögerten Sendung Touch die heißeste Serie der letzten Upfronts.
Ein Cop verliert bei einem Autounfall entweder seine Frau oder seinen Sohn, und auch die Schuldfrage bleibt weitestgehend ungeklärt. Denn immer, wenn er in der Welt, in der seine Frau noch lebt einschläft, erwacht er in der Welt, in der sein Sohn den Unfall überlebt habt. Beide Realitäten fühlen sich für ihn echt an und die Psychologen, die er in beiden Welten aufsuchen muss, legen schlüssige Beweise dafür vor, dass ihre Realität die Echte ist. Gleichzeitig weisen die Kriminalfälle, die er nebenbei noch lösen muss, seltsame Parallelen auf, die die Welten verbinden. Aber gerade als man in der zweiten Folge eine Lösung zu erahnen glaubt, ändert sich auf einmal alles.
Noch letzte Woche hatte ich die Befürchtung, dass sich die Serie zu einer »Monster der Woche«-Show entwickeln könnte. Offenbar ging es einigen Zuschauern der Vorwoche ähnlich, weswegen die Einschaltquote um dicke 20% nach unten sackte. Andererseits werden nun vermutlich die Streamingzahlen ordentlich nach oben schnellen, wenn sich herumspricht, was Kyle Killen mit seiner neuen Show angestellt hat. Den kennen die Fans und Kritiker noch von seiner allerersten Serie: Lone Star. Nur zwei Episoden wurden ausgestrahlt und trotzdem ist mir diese Sendung in Erinnerung geblieben - schon damals probierte Killen eine Erzählung mit zwei kollidierenden Welten aus. Es ist ihm zu wünschen, dass er seine neue Geschichte ein bisschen länger erzählen darf. Oder sollte man lieber sagen, uns an der Nase herumführen?
Bei den Darstellern lesen sich viele bekannte Namen, die man mit einer Ausnahme aber selten so wie hier gesehen hat. Allen voran die Hauptrolle besetzt mit Jason Isaacs, den man in den letzten Jahren hauptsächlich mit langen blonden Haaren und Zauberstab gekannt hat. Diesen Zeiten sind aber vorbei und man spürt nicht den kleinsten Anflug von Malfoy in seiner neuen Rolle. Oder Wilmer Valderrama, von dem mir überhaupt nicht bekannt war, dass er nach seiner Rolle des Fez in Die Wilden Siebziger doch so viel gearbeitet hatte - jetzt und hier in Awake darf er endlich wieder auffallen. Nur Laura Allen nimmt ein bisschen mehr von ihrer Rolle aus Terriers mit, der Serie, die im letzten Jahr bei den Kritikern hoch im Kurs stand, dies aber nicht auf die Zuschauerzahlen umsetzen konnte. Andererseits lebt so zumindest die Anziehung ihres Charakters aus dem Frühjahr 2011 weiter.
Ehrlich gesagt bin ich mir nicht mehr sicher, ob Heroes ein echtes Ende hatte. Das Problem der Erfolgsserie von Tim Kring war, dass er es in der ersten Staffel geschafft hat, einem fast jede Woche den Atem zu rauben. In der zweiten Staffel ging es hingegen ganz schnell zurück in die Belanglosigkeit und wenig spannende Erzählungen. Mir ist es unbegreiflich, dass es die Serie trotzdem noch auf vier Staffeln gebracht hat. Es ist jedenfalls ein schweres Erbe, dass Awake und Killen meiner Meinung nach antreten wird. Wenn ich mir etwas wünschen darf, dann das wir bitte für mindestens zwei Staffeln vom Hocker gehauen werden. Denn das war zuletzt 2004 bis 2005 der Fall, als eine kostspielige und gewagte Serie dieses Genre gerade neu erfand: Lost. Keine andere Sendung hat bisher den Vergleich überlebt. Deswegen lassen wir das.
Ein Cop verliert bei einem Autounfall entweder seine Frau oder seinen Sohn, und auch die Schuldfrage bleibt weitestgehend ungeklärt. Denn immer, wenn er in der Welt, in der seine Frau noch lebt einschläft, erwacht er in der Welt, in der sein Sohn den Unfall überlebt habt. Beide Realitäten fühlen sich für ihn echt an und die Psychologen, die er in beiden Welten aufsuchen muss, legen schlüssige Beweise dafür vor, dass ihre Realität die Echte ist. Gleichzeitig weisen die Kriminalfälle, die er nebenbei noch lösen muss, seltsame Parallelen auf, die die Welten verbinden. Aber gerade als man in der zweiten Folge eine Lösung zu erahnen glaubt, ändert sich auf einmal alles.
Noch letzte Woche hatte ich die Befürchtung, dass sich die Serie zu einer »Monster der Woche«-Show entwickeln könnte. Offenbar ging es einigen Zuschauern der Vorwoche ähnlich, weswegen die Einschaltquote um dicke 20% nach unten sackte. Andererseits werden nun vermutlich die Streamingzahlen ordentlich nach oben schnellen, wenn sich herumspricht, was Kyle Killen mit seiner neuen Show angestellt hat. Den kennen die Fans und Kritiker noch von seiner allerersten Serie: Lone Star. Nur zwei Episoden wurden ausgestrahlt und trotzdem ist mir diese Sendung in Erinnerung geblieben - schon damals probierte Killen eine Erzählung mit zwei kollidierenden Welten aus. Es ist ihm zu wünschen, dass er seine neue Geschichte ein bisschen länger erzählen darf. Oder sollte man lieber sagen, uns an der Nase herumführen?
Bei den Darstellern lesen sich viele bekannte Namen, die man mit einer Ausnahme aber selten so wie hier gesehen hat. Allen voran die Hauptrolle besetzt mit Jason Isaacs, den man in den letzten Jahren hauptsächlich mit langen blonden Haaren und Zauberstab gekannt hat. Diesen Zeiten sind aber vorbei und man spürt nicht den kleinsten Anflug von Malfoy in seiner neuen Rolle. Oder Wilmer Valderrama, von dem mir überhaupt nicht bekannt war, dass er nach seiner Rolle des Fez in Die Wilden Siebziger doch so viel gearbeitet hatte - jetzt und hier in Awake darf er endlich wieder auffallen. Nur Laura Allen nimmt ein bisschen mehr von ihrer Rolle aus Terriers mit, der Serie, die im letzten Jahr bei den Kritikern hoch im Kurs stand, dies aber nicht auf die Zuschauerzahlen umsetzen konnte. Andererseits lebt so zumindest die Anziehung ihres Charakters aus dem Frühjahr 2011 weiter.
Ehrlich gesagt bin ich mir nicht mehr sicher, ob Heroes ein echtes Ende hatte. Das Problem der Erfolgsserie von Tim Kring war, dass er es in der ersten Staffel geschafft hat, einem fast jede Woche den Atem zu rauben. In der zweiten Staffel ging es hingegen ganz schnell zurück in die Belanglosigkeit und wenig spannende Erzählungen. Mir ist es unbegreiflich, dass es die Serie trotzdem noch auf vier Staffeln gebracht hat. Es ist jedenfalls ein schweres Erbe, dass Awake und Killen meiner Meinung nach antreten wird. Wenn ich mir etwas wünschen darf, dann das wir bitte für mindestens zwei Staffeln vom Hocker gehauen werden. Denn das war zuletzt 2004 bis 2005 der Fall, als eine kostspielige und gewagte Serie dieses Genre gerade neu erfand: Lost. Keine andere Sendung hat bisher den Vergleich überlebt. Deswegen lassen wir das.
PaleyFest 2012: New Girl
Flimmerkiste von Hendrik
am
Dienstag, 6. März 2012 20:10
Nicht der beste Mitschnitt des PaleyFest Livestreams beim New Girl Panel, allerdings dafür auch vollständig. Und bei der Chemie der Darsteller kann es gerne auch ein bisschen ruckeln und fisseln. Falls das noch nicht reicht: Max "The Schmidt" Greenfield ist auch dabei und verrät schon in den ersten paar Minuten ein ganz dickes Geheimnis über seinen epischen Charakter.
PaleyFest 2012: Community
Flimmerkiste von Hendrik
am
Montag, 5. März 2012 21:00
Fast nur gute Neuigkeiten vom Community College. Am 15. März kommt die Serie zurück ins Fernsehen. Schon eine Woche vorher, ab dem 7ten, gibt es drei animierte Webisoden, deren Teaser-Trailer ihr euch bei TV.com _nicht_ ansehen könnt. Den beinahe vollständige Mitschnitt des Community Panels vom PaleyFest 2012 gibt es hingegen ohne Barrieren bei YouTube zu sehen:
Bonus: PaleyFest 2012 - Once Upon a Time Panel
Bonus: PaleyFest 2012 - Once Upon a Time Panel
Eine "How I Met Your Mother" Bildergeschichte
Flimmerkiste von Hendrik
am
Dienstag, 22. November 2011 19:52
Wenn man lange genug von Tiefpunkt und Ideenlosigkeit spricht, ist es irgendwann damit vorbei. Diese Phase beginnt gerade für Community - sie endet dafür bei How I Met Your Mother. Nach zwei Staffeln, in denen es scheinbar nicht weiterging mit der Geschichte, oder den Charakteren, oder den Lachern, ist die neue Staffel, die derzeit in Amerika ausgestrahlt wird, eine echte Offenbarung, was gute, charakterstarke Comedies betrifft. In den 20 Minuten der jüngsten Folge wurden alle Charaktere weiterentwickelt und trotzdem war noch Zeit für einen der besten Gags des Jahres, wie die folgende Bildergeschichte zeigen soll.
Das einzig Spoilerhafte, was man dazu wissen muss ist, dass Marshall seinen Job bei der GNB gekündigt hat. Wie sie es immer tun, haben Marshall und Lilly das Universum nach einem Zeichen gebeten, was Marshmallow nun mit seinem Leben anfangen soll. Eines Tages, auf ein Zeichen hoffend, geht er eine Straße entlang, als er von einem alten, amerikanischen Krankenwagen überholt wird (man beachte auch die Personen, die im Hintergrund gerade ein Gebäude betreten).
Das einzig Spoilerhafte, was man dazu wissen muss ist, dass Marshall seinen Job bei der GNB gekündigt hat. Wie sie es immer tun, haben Marshall und Lilly das Universum nach einem Zeichen gebeten, was Marshmallow nun mit seinem Leben anfangen soll. Eines Tages, auf ein Zeichen hoffend, geht er eine Straße entlang, als er von einem alten, amerikanischen Krankenwagen überholt wird (man beachte auch die Personen, die im Hintergrund gerade ein Gebäude betreten).
"Eine "How I Met Your Mother" Bildergeschichte" vollständig lesen
Nur Flops bei neuen NBC Comedies
Flimmerkiste von Hendrik
am
Freitag, 16. September 2011 22:05
Was macht man mit Shows, in die man kein Vertrauen hat: Man verschiebt sie in die Midseason. Und was macht man mit Serien, in die man hohe Erwartungen steckt? Man beginnt die Herbstsaison einfach eine Woche früher. Zumindest die erste Aussage trifft häufig auf NBC zu. Den Sender, der diese Woche - fast vor allen anderen großen Networks - seine neuen Comedy-Shows präsentiert. Beim Sender mit dem Pfau ist man gewohnt, dass zumindest eine Sendung im nächsten Jahr bei den Emmys alles abräumt. Die Piloten, die man diese Woche zum ersten Mal sehen konnte, lassen da aber noch reichlich Platz nach oben. Nur beim Trailer-Schneiden, da macht NBC niemand etwas vor.
Free Agents
"Bekommen sie sich, oder bekommen sie sich erst nächste Woche" - Chose nach britischem Vorbild, die einen in die NBC Comedy-Erzählform du-jour einführen soll. Das heißt: es wird nicht groß auf die Lachfalten gedrückt. Urkomisch geht jedenfalls anders als dieser vorhersehbare Versuch. Nur ein Gag zündet ganz am Schluss. Die restliche Sendung ist fast schon eine Qual von trockenen Witzen und staksigen Hauptdarstellern. Hank Azaria in allen Ehren, aber da haben Melissa und Joey mehr Chemie. Ein ganz furchtbarer Rohrkrepierer, von dem man sich vielleicht doch lieber das Original ansehen sollte. Potentiell also durchaus für den Emmy geeignet - den bekommen fast immer nur Serien, die ich nicht mag.
Up All Night
Erinnert ihr euch noch an den Trailer zur Comedy über die frisch-gebackenen Eltern. Schnell geschnitten deutete der vor ein paar Monate auf eine Show vom Schlage Better Off Ted hin. Will Arnet und Christina Applegate geben das Paar, welches überraschend ein Töchterchen bekommt und zwischen Lust und Frust der Kindererziehung schwebt. Es ist offenbar geplant, immer wieder in der Serie verteilt, Ausschnitte aus der Schwangerschaft einzustreuen aber eigentlich geht es darum, dass die Frau wieder als TV-Produzentin einer Oprah-ähnlichen Show arbeitet und der Mann zuhause bleibt - Ich würde sagen, damit ist alles für die Emmys getan. Was der Serie aber das Genick bricht, ist die Regie und der Schnitt. Die ersten paar Minuten herrscht vollkommenes Durcheinander, in dem jeder Gag untergeht. Danach beruhigt sich die Schnitt- und Zeitsprunggeschwindigkeit zwar, es bleibt aber auch hier bis zum Schluss sehr belanglos. Da hätte man wohl besser den Trailer-Schnitttechniker ran gelassen. Vielleicht hätte der das erwartete Feuerwerk entzünden können. Ich bin durch Heroes, Lost, Inception oder Symbol ansonsten vorzüglich auf Zeitsprünge und Konfusität eingerichtet und kann mich darüber gut amüsieren - bei Up All Night bin ich hingegen bislang nur enttäuscht.
Whitney
Der Vollständigkeit halber sei hier auch noch die klassische neue Sitcom im NBC-Aufgebot erwähnt ("Whitney is recorded in front of a live audience! You heard me."). Es geht um Mittdreißiger, die sich selbst in Beziehungsprobleme reden, oder sie gerne hätten. Und alle Beteiligten geben sich auch reichlich Mühe, das Konzept auf ein Niveau von Friends zu heben; die Chemie ist da, bei den guten, wenn auch eher unbekannten Darstellern. Trotzdem kann man es ihnen nicht anhängen, dass die Show in der ersten Folge noch nicht richtig funktioniert. Na gut, vielleicht kann man es Jane Kaczmarek vorwerfen, dass sie nicht als fürsorgliche Mutter durchgeht, nachdem sie sieben Staffeln Malcolm mittendrin nur gemeckert hat und dann eben nicht so Wandlungsfähig wie Bryan Cranston ist. Vielleicht kann man auch Whitney Cummings vorwerfen, dass sie einfach zu viel wollte: Schöpferin, Produzentin, Regie, Hauptdarstellerin ... Es scheint nicht ganz greifbar zu sein, woran diese Pilotepisode hängen bleibt. Hat einen der "in her face"-Gag aus der Bahn geworfen, als man zu Anfang noch eine züchtige Sitcom erwartete? Oder wirkt alles ein bisschen zu sehr gestellt? Ehrlich gesagt habe ich für diese Serie noch die größten Hoffnungen. Von den neuen, hier aufgeführten Shows, zeigt Whitney das größte Potential ein Hit zu werden. Auf CBS im Doppelpack mit The Big Bang Theory wäre das, wie einem Kind einen Lutscher zu schenken. In direkter Konkurrenz am Donnerstag, wird man sich indes ordentlich schwer tun. Und von den Emmy-Chancen brauchen wir hier auch nicht zu sprechen.
Free Agents
"Bekommen sie sich, oder bekommen sie sich erst nächste Woche" - Chose nach britischem Vorbild, die einen in die NBC Comedy-Erzählform du-jour einführen soll. Das heißt: es wird nicht groß auf die Lachfalten gedrückt. Urkomisch geht jedenfalls anders als dieser vorhersehbare Versuch. Nur ein Gag zündet ganz am Schluss. Die restliche Sendung ist fast schon eine Qual von trockenen Witzen und staksigen Hauptdarstellern. Hank Azaria in allen Ehren, aber da haben Melissa und Joey mehr Chemie. Ein ganz furchtbarer Rohrkrepierer, von dem man sich vielleicht doch lieber das Original ansehen sollte. Potentiell also durchaus für den Emmy geeignet - den bekommen fast immer nur Serien, die ich nicht mag.
Up All Night
Erinnert ihr euch noch an den Trailer zur Comedy über die frisch-gebackenen Eltern. Schnell geschnitten deutete der vor ein paar Monate auf eine Show vom Schlage Better Off Ted hin. Will Arnet und Christina Applegate geben das Paar, welches überraschend ein Töchterchen bekommt und zwischen Lust und Frust der Kindererziehung schwebt. Es ist offenbar geplant, immer wieder in der Serie verteilt, Ausschnitte aus der Schwangerschaft einzustreuen aber eigentlich geht es darum, dass die Frau wieder als TV-Produzentin einer Oprah-ähnlichen Show arbeitet und der Mann zuhause bleibt - Ich würde sagen, damit ist alles für die Emmys getan. Was der Serie aber das Genick bricht, ist die Regie und der Schnitt. Die ersten paar Minuten herrscht vollkommenes Durcheinander, in dem jeder Gag untergeht. Danach beruhigt sich die Schnitt- und Zeitsprunggeschwindigkeit zwar, es bleibt aber auch hier bis zum Schluss sehr belanglos. Da hätte man wohl besser den Trailer-Schnitttechniker ran gelassen. Vielleicht hätte der das erwartete Feuerwerk entzünden können. Ich bin durch Heroes, Lost, Inception oder Symbol ansonsten vorzüglich auf Zeitsprünge und Konfusität eingerichtet und kann mich darüber gut amüsieren - bei Up All Night bin ich hingegen bislang nur enttäuscht.
Whitney
Der Vollständigkeit halber sei hier auch noch die klassische neue Sitcom im NBC-Aufgebot erwähnt ("Whitney is recorded in front of a live audience! You heard me."). Es geht um Mittdreißiger, die sich selbst in Beziehungsprobleme reden, oder sie gerne hätten. Und alle Beteiligten geben sich auch reichlich Mühe, das Konzept auf ein Niveau von Friends zu heben; die Chemie ist da, bei den guten, wenn auch eher unbekannten Darstellern. Trotzdem kann man es ihnen nicht anhängen, dass die Show in der ersten Folge noch nicht richtig funktioniert. Na gut, vielleicht kann man es Jane Kaczmarek vorwerfen, dass sie nicht als fürsorgliche Mutter durchgeht, nachdem sie sieben Staffeln Malcolm mittendrin nur gemeckert hat und dann eben nicht so Wandlungsfähig wie Bryan Cranston ist. Vielleicht kann man auch Whitney Cummings vorwerfen, dass sie einfach zu viel wollte: Schöpferin, Produzentin, Regie, Hauptdarstellerin ... Es scheint nicht ganz greifbar zu sein, woran diese Pilotepisode hängen bleibt. Hat einen der "in her face"-Gag aus der Bahn geworfen, als man zu Anfang noch eine züchtige Sitcom erwartete? Oder wirkt alles ein bisschen zu sehr gestellt? Ehrlich gesagt habe ich für diese Serie noch die größten Hoffnungen. Von den neuen, hier aufgeführten Shows, zeigt Whitney das größte Potential ein Hit zu werden. Auf CBS im Doppelpack mit The Big Bang Theory wäre das, wie einem Kind einen Lutscher zu schenken. In direkter Konkurrenz am Donnerstag, wird man sich indes ordentlich schwer tun. Und von den Emmy-Chancen brauchen wir hier auch nicht zu sprechen.
Comic-Con 2011: Warehouse 13 & Eureka Panel
Flimmerkiste von Hendrik
am
Sonntag, 24. Juli 2011 19:06
Noch ein Fakt, der mir vor der San Diego Comic-Con 2011 nicht bekannt war: Warehouse 13 ist die Serie mit den höchsten Einschaltquoten beim Sender SyFy. Zu recht, natürlich. Keine Serie ist derart verrückt und breit angelegt - so ein bisschen vom Schöpfer der Serie Rockne S. O'Bannon (Erfinder von FarScape) ist eben immer noch drin. Wie im Panel verraten wird, erwartet uns diese Saison noch eine ganze Menge seltsamer Folgen. In einem Trailer, der im Panel-Video nicht zu sehen ist, erwachen beispielsweise Pete und Myca nackt zusammen in einem Bett; und Myca hat auf einmal blonde Haare.
Direktlink San Diego Comic-Con 2011 Warehouse 13 Panel
Leider muss ich zugeben, dass ich schon länger nicht mehr Eureka gesehen habe. Wenn man aber hört, dass Wil Wheaton und Felicia Day neu im Cast sind, sollte man vielleicht doch mal wieder reinsehen. Das Comic-Con Panel dazu macht dieses Bedürfnis nur noch stärker.
Direktlink San Diego Comic-Con 2011 Eureka Panel
Direktlink San Diego Comic-Con 2011 Warehouse 13 Panel
Leider muss ich zugeben, dass ich schon länger nicht mehr Eureka gesehen habe. Wenn man aber hört, dass Wil Wheaton und Felicia Day neu im Cast sind, sollte man vielleicht doch mal wieder reinsehen. Das Comic-Con Panel dazu macht dieses Bedürfnis nur noch stärker.
Direktlink San Diego Comic-Con 2011 Eureka Panel
Das Gaming-Magazin GameSpot ist auch auf der San Diego Comic-Con 2011 unterwegs. Eigentlich für Spielethemen, die es auf der Con natürlich auch zu Hauf gibt. Nebenbei saßen die Kameraleute des Magazins aber auch im allersten Panel von Legendary Pictures, die zuvor noch nie auf der Comic-Con waren. Vorgestellt werden zwei Filme, die wir erst in ein paar Jahren im Kino sehen werden. Guillermo del Toro spricht über seinen neuen Film Pacific Rim, der aber aktuell noch in der Vorproduktionsphase ist - es handle sich um einen Film in dem "The biggest fucking Monsters fight with the biggest fuckings robots.". Macht nichts, del Toro bläst genug F-Bombs für die nächsten paar Jahre raus. Außerdem dabei, ein interessantes Filmprojekt mit Regietalent Sergei Bodrov, der mit seinem kommenden Film Seventh Sun sogar Jeff Bridges überzeugen konnte, der auch am Panel teilnimmt.
Direktlink San Diego Comic-Con 2011 Legendary Pictures Panel
Bonus: GameSpot saß auch im Panel zu einer Doku, die William "T." Shatner produziert, geschrieben und bei der er Regie geführt hat: Star Trek: The Captains. Neben Moderator Kevin "Silent Bob" Smith und Shatner nahm auch Avery Brooks (Captain der Deep Space Nine) am Panel teil. In dem 40 minütigen Mitschnitt fehlt leider der kurze Trailer und außerdem ist die Audioaufnahme ziemlich übersteuert. Deswegen steht das hier auch nur an zweiter Stelle. Leider erkennt man schon am Bild des Videos, wer als Special Guest mit dabei ist: Scott Bakula. Sonst hätte ich hier auch nichts gesagt.
Direktlink San Diego Comic-Con 2011 Star Trek: The Captains Panel
Direktlink San Diego Comic-Con 2011 Legendary Pictures Panel
Bonus: GameSpot saß auch im Panel zu einer Doku, die William "T." Shatner produziert, geschrieben und bei der er Regie geführt hat: Star Trek: The Captains. Neben Moderator Kevin "Silent Bob" Smith und Shatner nahm auch Avery Brooks (Captain der Deep Space Nine) am Panel teil. In dem 40 minütigen Mitschnitt fehlt leider der kurze Trailer und außerdem ist die Audioaufnahme ziemlich übersteuert. Deswegen steht das hier auch nur an zweiter Stelle. Leider erkennt man schon am Bild des Videos, wer als Special Guest mit dabei ist: Scott Bakula. Sonst hätte ich hier auch nichts gesagt.
Direktlink San Diego Comic-Con 2011 Star Trek: The Captains Panel
Comic-Con 2011: The Big Bang Theory Panel * Update
Flimmerkiste von Hendrik
am
Sonntag, 24. Juli 2011 13:32
Update: Videos ersetzt mit dem offiziellen CBS Mitschnitt, mit viel besserer Qualität, aber gleichem Inhalt
Da musste ich, und ihr, länger drauf warten als gedacht. Erst gerade eben hat sich das komplette The Big Bang Theory Panel im Netz wiedergefunden. Schöne Qualität der Kamera, aber etwas unorganisiert was die Beantwortung von Fragen angeht. Und außerdem hab ich gelernt, das die Darstellerin der Amy Farrah Fowler nicht nur Mayim Bialik und Doktor der Neurowissenschaften ist, sondern auch, dass Bialik früher mit dem Namen Blossom auf meiner Flimmerkiste zu sehen war. Peinlich, dass mir das nicht aufgefallen ist. Hier ist jedenfalls das volle San Diego Comic-Con 2011 Panel:
Direktlink San Diego Comic-Con 2011 The Big Bang Theory Panel
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