Lost Staffel 6: LA wait for it X
Flimmerkiste von Hendrik
am
Donnerstag, 4. Februar 2010 20:46
Die sechste und letzte Staffel "Lost" ist angelaufen. Schon jetzt, aber nur für ein paar Monate, kann man die englischen Folgen mit deutschem Untertitel bei iTunes herunterladen (iTunes Links: Lost LA X Part 1, Lost LA X Part 2). Endlich sollen die großen Fragen beantwortet werden. 18 Folgen sollen es wohl sein, weswegen der Eröffnungszweiteiler auch erstmal ein paar neue Fragen aufwirft. Wer sich diese noch nicht stellen will, sei gewarnt: Es folgen massive Spoiler über den Beginn der sechsten Staffel.
The Bad and the Ugly
Was CGI-Effekte angeht, war "Lost" ja noch nie richtig groß. Und auch bei der Kamerafahrt zum Anfang der Episode merkt man das. Unter Wasser sollte für meinen Geschmack dann doch ein bisschen anders aussehen. Wo das Geld hingekommen ist, kann man sich so ohne weiteres allerdings auch nicht erklären. Seit mehreren Staffeln wird bereits vom Tempel der Anderen gesprochen. Die kleine Steinhütte mit lebenspendendem Pool hat den Erwartungen leider nicht entsprochen. Zumal im Tempel eine seltsame Kommune zu hausen scheint, von denen man die wenigsten Gesichter kennt. Um genau zu sein handelt es sich um einen Haufen Leute, die auch nicht mit der Sprache rausrücken, was eigentlich los ist - davon hatten wir nach fünf Staffeln eigentlich genug. Selbst der japanische Anführer mit großartiger Stimme passt beim Versuch, das Mysterium der Insel zu entschlüsseln, nicht ganz ins Bild.
Am schlimmsten war aber die Schauspielleistung von Evangeline Lilly. Ständig klettert die schlacksige Kate irgendwo herum, herüber und tut geschäftig. Mehr als den Anschein zu erwecken, dass sie noch irgendeinen Sinn in der Show erfüllt, kann sie aber nicht. Vielleicht abgesehen davon, ihren Hintern beim geschäftig tun auch prominent in Szene zu setzen. Ganz im Gegensatz zu Kates Parellelwelt Alter Ego. Diese Kate hat noch was auf dem Kasten, kann zuhauen. Ohne jetzt zu weit auf die Mysterienanalyse vorzugreifen stellt sich doch die Frage, welche Kate die Bessere, Interessantere ist. Die hilflose Kate auf der Insel, die mit allen Mitteln versucht, nicht unnütz zu erscheinen, oder die Kate am LAX, die mit allen Wassern gewaschen ist und sich am liebsten endgültig unsichtbar machen will.
Eigentlich sind es aber wieder die Dialoge, die einen fast auf die Palme bringen. Gefühlte 20 mal meint jemand "How about that?" in der Doppelfolge. Gleichermaßen fühlt man, dass die wundervoll vielschichtig gezeichneten Personen nun langsam wieder auf ihre anfängliche Plattitüden reduziert werden. Zusätzlich (und dazu sollte man sich mal das Pilotscript im Vergleich mit dem Script aus der zweiten Staffel zur Folge "Two for the Road" durchlesen) halten die "Lost" Autoren nun scheinbar alles für "Fucking Awesome", wie sich anhand der musikalischen Untermalung erkennen lässt. "He fucking breaks the Ankh", "They fucking drown Sayid", "Sayid is fuckingly - er - suddenly revived".
The Good and the Strange
Die Prallelwelt, der Flug 815 und die Rückkehr all der bekannten Charaktere: Froghurt in rotem T-Shirt und mit seiner bekannt besserwisserischen Art, Doktor Arzt nervig wie eh und jeh, Boone alleine im Flugzeug, ohne seine Schwester und Charlie, der bereits mit dem Leben abgeschlossen hatte. Absolutes Highlight waren aber Flocke (Fake John Locke) mit seinen zwei höchst interessanten Sätzen "Endschuldige, dass du mich so sehen musstest." und "I want to go home.", und der völlig überraschende Auftritt von Claire. Nicht umsonst sind diese zwei Elemente "Flug Oceanic Air 815 2.0" und "John Locke ist Smokey" die großen Geheimnisse/Verwirrungen der Doppelfolge.
Denn was ist das für ein Oceanic Flug 815 von Sidney nach Los Angeles? Ist das eine Parallelwelt, in der alles ein bisschen Anders läuft, als es uns bekannt ist? Die Insel, das Camp der Anderen, der Fuß der Statue, sie alle sind vom Meerwasser begraben, Hurley ist der glücklichste Mensch und das Flugzeug erreicht LAX vollkommen nicht abgestürzt und in all den Ansagen am Flughafen und den Nummern die gezeigt oder gesagt werden, findet sich nicht einmal eine der bekannten Zahlen, die in der anderen Dimenson an jeder Ecke lauern. Wenn da nicht die Botschaft von Juliette wäre: "Es hat funktioniert" und der seltsame Auftritt von Desmond als Passagier, der Salman Rushdies Buch Haroun and the Sea of Stories liest, könnte man fast daran glauben, dass wir in einer ganz anderen Geschichte gelandet sind. Es stellt sich die Frage, ob die Explosion der Bombe am Ende der fünften Staffel tatsächlich den erwarteten Erfolg hatte. Darlton (Damon Lindelof und Carlton Cuse) erklären in einem Interview im Anschluss an die Ausstrahlung, dass sich wohl nicht nur der Absturz nicht mehr ereignet hat, sondern auch andere Ereignisse verändert wurden.
Es könnte also der physikalische Ansatz gelten, dass man seine eigene Vergangenheit nicht verändern kann - z.B. indem man seinen Großvater umbringt -, da man im Anschluss in seine eigene Gegenwart, in der besagter Großvater nicht umgebracht wurde, zurück kehrt. Die Explosion hat also für eine Aufsplittung des Zeitverlaufs geführt, eine Parallelwelt geschaffen, in der die Insel untergeht und alles ganz anders verläuft, als wir es kennen. Gleichzeitig läuft in der Welt, die wir in den letzten Staffeln kennen gelernt haben, alles weiter wie bisher.
Wenn man nun Jacobs Aussage vom Strand im Gespräch mit dem dunkelgekleideten Unbekannten betrachtet, heißt das, dass es auch in dieser neuen Parallelwelt nur ein Ende geben kann. Vielleicht ist dieses sogar identisch zu dem Ende, welches den abgestürzten Oceanic 815 Fluggästen droht. Kate wird sich also trotz der Flucht am LAX langsam aber sicher wieder dem Guten zuwenden und einer neuen Liebe öffnen, Jack wird sich also trotz der Ankunft in LA einen Bart wachsen lassen und "Wir müssen zurück!" skandieren, Hurley wird trotzdem seinen Laden verlieren und Charlie, Boon, Ana-Lucia und die Anderen Verstorbenen werden auch in dieser neuen Geschichte ein vorzeitiges Ende finden? Ich möchte sogar hoffen, dass dieses Szenario bedeutet, dass ein William Mapother wieder die Rolle des Ethan übernimmt und beispielsweise in seiner Autowerkstatt von Charlie erschossen wird.
Allerdings ist es auch durchaus denkbar, dass sich die Zeitlinien wieder vereinen. In beiden findet sich schließlich die Konstante Desmond. Womöglich ist dieser nun nicht nur ein Zeitenwandler, sondern auch ein Weltengänger. Dabei ist aber noch zu klären, ob die Charaktere in der - nennen wir es vorerst einmal weiter - Parallelwelt tief in sich spüren, dass da noch etwas ist, das irgend etwas nicht stimmt. Nur Jack scheint bislang so zu fühlen. Obwohl er das Gefühl bei der Begegnung mit Desmond natürlich auch nur deshalb haben könnte, da er diesem bereits beim Joggen im Stadion begegnet war und dies auch für die Parallelwelt gilt. Alle anderen Fluggäste scheinen sich nicht oder nur unterbewusst zu erinnern - mit einer großen Ausnahme: Charlie. "I was supposed to die!".
Wer ist John Locke?
Der falsche John Locke hat sich schon ein bisschen offenbart. Er hat einen Namen (welcher ist noch fraglich), er geht in Rauch auf, wenn er sich aufregt und er will nach Hause zurück. Was aber ist sein zuhause? Die in manchen Theorien angesprochene Hütte im Wald kann nicht sein Gefängnis gewesen sein, da er auch außerhalb des Aschekreises als Smokey sein Unwesen getrieben hat. Die Hütte im Wald muss demnach das Versteck von Jacob gewesen sein, der damit an beliebige Orten springen konnte, aber geschützt vor dem falschen John Locke war. Es muss Jacob schon lange klar gewesen sein, dass Flocke sein Schlupfloch gefunden hat, ansonsten hätte er doch gar keine Möglichkeit gehabt, Jacobs Leben zu nehmen, und Jacob hätte keinen Grund gehabt, sich vor ihm zu schützen. Vor was schützt der Aschekreis also wirklich und wer hat ihn durchbrochen?
Denn obwohl Flocke mit dunklen Klamotten und mit grimmigen Gesichtsausdrücke als Bösewicht dargestellt wird, sehe ich die Böse Seite ganz anders. Der Locke-Doppelgänger ist doch viel mehr das Gewissen der Insel, das die Menschen wieder auf den richtigen Weg weisen soll. Anubis zeigt auf dem Wandbild im Finale der fünften Staffel keine Angst vor dem Rauch - er könnte auch sein Berater in Sachen guter Sklavenhaltung sein. Der echte John Locke sprach vom Auge der Insel.
Die Anderen sind hingegen alle sehr verschlagene Gestalten. Sie sind die Geheimniskrämer, die Manipulierer, die Arroganten, die Arier, die nicht jeden in ihren Tempel lassen, sondern nur die, denen das vorherbestimmt beziehungsweise durch eine höhere Macht zugesprochen wird. Das Ankh steht häufig als Zeichen für Unsterblichkeit. Und gerade die Anderen in ihrem Tempel, barfuß, machen eher den Eindruck mit allen Mitteln nach der Unsterblichkeit zu streben, die Richard bereits von Jacob erhalten hat. Es scheint viel wahrscheinlicher zu sein, dass diese Leute aus Gier nach dem Leben einen Gott aus seinem Tempel vertrieben haben und nun, da ihr Beschützer vernichtet wurde, davon ausgehen müssen, dass sie die Rache des gegrämten Vertriebenen fürchten müssen. Ihnen geht der Hosenboden auf Grundeis, könnte man sagen.
Man darf allerdings nicht vergessen, dass wir hier von "Lost" sprechen. Nächste Woche kann das schon wieder ganz anders aussehen. Zumal ich die Frage "Ist Sayid noch Sayid?" absichtlich erst einmal ausgelassen habe. Denn wie sagte Benjamin Linus Mitte der letzten Staffel: "Keiner kehrt von den Toten zurück."
The Bad and the Ugly
Was CGI-Effekte angeht, war "Lost" ja noch nie richtig groß. Und auch bei der Kamerafahrt zum Anfang der Episode merkt man das. Unter Wasser sollte für meinen Geschmack dann doch ein bisschen anders aussehen. Wo das Geld hingekommen ist, kann man sich so ohne weiteres allerdings auch nicht erklären. Seit mehreren Staffeln wird bereits vom Tempel der Anderen gesprochen. Die kleine Steinhütte mit lebenspendendem Pool hat den Erwartungen leider nicht entsprochen. Zumal im Tempel eine seltsame Kommune zu hausen scheint, von denen man die wenigsten Gesichter kennt. Um genau zu sein handelt es sich um einen Haufen Leute, die auch nicht mit der Sprache rausrücken, was eigentlich los ist - davon hatten wir nach fünf Staffeln eigentlich genug. Selbst der japanische Anführer mit großartiger Stimme passt beim Versuch, das Mysterium der Insel zu entschlüsseln, nicht ganz ins Bild.
Am schlimmsten war aber die Schauspielleistung von Evangeline Lilly. Ständig klettert die schlacksige Kate irgendwo herum, herüber und tut geschäftig. Mehr als den Anschein zu erwecken, dass sie noch irgendeinen Sinn in der Show erfüllt, kann sie aber nicht. Vielleicht abgesehen davon, ihren Hintern beim geschäftig tun auch prominent in Szene zu setzen. Ganz im Gegensatz zu Kates Parellelwelt Alter Ego. Diese Kate hat noch was auf dem Kasten, kann zuhauen. Ohne jetzt zu weit auf die Mysterienanalyse vorzugreifen stellt sich doch die Frage, welche Kate die Bessere, Interessantere ist. Die hilflose Kate auf der Insel, die mit allen Mitteln versucht, nicht unnütz zu erscheinen, oder die Kate am LAX, die mit allen Wassern gewaschen ist und sich am liebsten endgültig unsichtbar machen will.
Eigentlich sind es aber wieder die Dialoge, die einen fast auf die Palme bringen. Gefühlte 20 mal meint jemand "How about that?" in der Doppelfolge. Gleichermaßen fühlt man, dass die wundervoll vielschichtig gezeichneten Personen nun langsam wieder auf ihre anfängliche Plattitüden reduziert werden. Zusätzlich (und dazu sollte man sich mal das Pilotscript im Vergleich mit dem Script aus der zweiten Staffel zur Folge "Two for the Road" durchlesen) halten die "Lost" Autoren nun scheinbar alles für "Fucking Awesome", wie sich anhand der musikalischen Untermalung erkennen lässt. "He fucking breaks the Ankh", "They fucking drown Sayid", "Sayid is fuckingly - er - suddenly revived".
The Good and the Strange
Die Prallelwelt, der Flug 815 und die Rückkehr all der bekannten Charaktere: Froghurt in rotem T-Shirt und mit seiner bekannt besserwisserischen Art, Doktor Arzt nervig wie eh und jeh, Boone alleine im Flugzeug, ohne seine Schwester und Charlie, der bereits mit dem Leben abgeschlossen hatte. Absolutes Highlight waren aber Flocke (Fake John Locke) mit seinen zwei höchst interessanten Sätzen "Endschuldige, dass du mich so sehen musstest." und "I want to go home.", und der völlig überraschende Auftritt von Claire. Nicht umsonst sind diese zwei Elemente "Flug Oceanic Air 815 2.0" und "John Locke ist Smokey" die großen Geheimnisse/Verwirrungen der Doppelfolge.
Denn was ist das für ein Oceanic Flug 815 von Sidney nach Los Angeles? Ist das eine Parallelwelt, in der alles ein bisschen Anders läuft, als es uns bekannt ist? Die Insel, das Camp der Anderen, der Fuß der Statue, sie alle sind vom Meerwasser begraben, Hurley ist der glücklichste Mensch und das Flugzeug erreicht LAX vollkommen nicht abgestürzt und in all den Ansagen am Flughafen und den Nummern die gezeigt oder gesagt werden, findet sich nicht einmal eine der bekannten Zahlen, die in der anderen Dimenson an jeder Ecke lauern. Wenn da nicht die Botschaft von Juliette wäre: "Es hat funktioniert" und der seltsame Auftritt von Desmond als Passagier, der Salman Rushdies Buch Haroun and the Sea of Stories liest, könnte man fast daran glauben, dass wir in einer ganz anderen Geschichte gelandet sind. Es stellt sich die Frage, ob die Explosion der Bombe am Ende der fünften Staffel tatsächlich den erwarteten Erfolg hatte. Darlton (Damon Lindelof und Carlton Cuse) erklären in einem Interview im Anschluss an die Ausstrahlung, dass sich wohl nicht nur der Absturz nicht mehr ereignet hat, sondern auch andere Ereignisse verändert wurden.
Es könnte also der physikalische Ansatz gelten, dass man seine eigene Vergangenheit nicht verändern kann - z.B. indem man seinen Großvater umbringt -, da man im Anschluss in seine eigene Gegenwart, in der besagter Großvater nicht umgebracht wurde, zurück kehrt. Die Explosion hat also für eine Aufsplittung des Zeitverlaufs geführt, eine Parallelwelt geschaffen, in der die Insel untergeht und alles ganz anders verläuft, als wir es kennen. Gleichzeitig läuft in der Welt, die wir in den letzten Staffeln kennen gelernt haben, alles weiter wie bisher.
Wenn man nun Jacobs Aussage vom Strand im Gespräch mit dem dunkelgekleideten Unbekannten betrachtet, heißt das, dass es auch in dieser neuen Parallelwelt nur ein Ende geben kann. Vielleicht ist dieses sogar identisch zu dem Ende, welches den abgestürzten Oceanic 815 Fluggästen droht. Kate wird sich also trotz der Flucht am LAX langsam aber sicher wieder dem Guten zuwenden und einer neuen Liebe öffnen, Jack wird sich also trotz der Ankunft in LA einen Bart wachsen lassen und "Wir müssen zurück!" skandieren, Hurley wird trotzdem seinen Laden verlieren und Charlie, Boon, Ana-Lucia und die Anderen Verstorbenen werden auch in dieser neuen Geschichte ein vorzeitiges Ende finden? Ich möchte sogar hoffen, dass dieses Szenario bedeutet, dass ein William Mapother wieder die Rolle des Ethan übernimmt und beispielsweise in seiner Autowerkstatt von Charlie erschossen wird.
Allerdings ist es auch durchaus denkbar, dass sich die Zeitlinien wieder vereinen. In beiden findet sich schließlich die Konstante Desmond. Womöglich ist dieser nun nicht nur ein Zeitenwandler, sondern auch ein Weltengänger. Dabei ist aber noch zu klären, ob die Charaktere in der - nennen wir es vorerst einmal weiter - Parallelwelt tief in sich spüren, dass da noch etwas ist, das irgend etwas nicht stimmt. Nur Jack scheint bislang so zu fühlen. Obwohl er das Gefühl bei der Begegnung mit Desmond natürlich auch nur deshalb haben könnte, da er diesem bereits beim Joggen im Stadion begegnet war und dies auch für die Parallelwelt gilt. Alle anderen Fluggäste scheinen sich nicht oder nur unterbewusst zu erinnern - mit einer großen Ausnahme: Charlie. "I was supposed to die!".
Wer ist John Locke?
Der falsche John Locke hat sich schon ein bisschen offenbart. Er hat einen Namen (welcher ist noch fraglich), er geht in Rauch auf, wenn er sich aufregt und er will nach Hause zurück. Was aber ist sein zuhause? Die in manchen Theorien angesprochene Hütte im Wald kann nicht sein Gefängnis gewesen sein, da er auch außerhalb des Aschekreises als Smokey sein Unwesen getrieben hat. Die Hütte im Wald muss demnach das Versteck von Jacob gewesen sein, der damit an beliebige Orten springen konnte, aber geschützt vor dem falschen John Locke war. Es muss Jacob schon lange klar gewesen sein, dass Flocke sein Schlupfloch gefunden hat, ansonsten hätte er doch gar keine Möglichkeit gehabt, Jacobs Leben zu nehmen, und Jacob hätte keinen Grund gehabt, sich vor ihm zu schützen. Vor was schützt der Aschekreis also wirklich und wer hat ihn durchbrochen?
Denn obwohl Flocke mit dunklen Klamotten und mit grimmigen Gesichtsausdrücke als Bösewicht dargestellt wird, sehe ich die Böse Seite ganz anders. Der Locke-Doppelgänger ist doch viel mehr das Gewissen der Insel, das die Menschen wieder auf den richtigen Weg weisen soll. Anubis zeigt auf dem Wandbild im Finale der fünften Staffel keine Angst vor dem Rauch - er könnte auch sein Berater in Sachen guter Sklavenhaltung sein. Der echte John Locke sprach vom Auge der Insel.
Die Anderen sind hingegen alle sehr verschlagene Gestalten. Sie sind die Geheimniskrämer, die Manipulierer, die Arroganten, die Arier, die nicht jeden in ihren Tempel lassen, sondern nur die, denen das vorherbestimmt beziehungsweise durch eine höhere Macht zugesprochen wird. Das Ankh steht häufig als Zeichen für Unsterblichkeit. Und gerade die Anderen in ihrem Tempel, barfuß, machen eher den Eindruck mit allen Mitteln nach der Unsterblichkeit zu streben, die Richard bereits von Jacob erhalten hat. Es scheint viel wahrscheinlicher zu sein, dass diese Leute aus Gier nach dem Leben einen Gott aus seinem Tempel vertrieben haben und nun, da ihr Beschützer vernichtet wurde, davon ausgehen müssen, dass sie die Rache des gegrämten Vertriebenen fürchten müssen. Ihnen geht der Hosenboden auf Grundeis, könnte man sagen.
Man darf allerdings nicht vergessen, dass wir hier von "Lost" sprechen. Nächste Woche kann das schon wieder ganz anders aussehen. Zumal ich die Frage "Ist Sayid noch Sayid?" absichtlich erst einmal ausgelassen habe. Denn wie sagte Benjamin Linus Mitte der letzten Staffel: "Keiner kehrt von den Toten zurück."
Serien 2009 - Deutschland & Groß Britannien
Flimmerkiste von Hendrik
am
Freitag, 1. Januar 2010 16:31
Es war ein ruhiges Jahr 2009. Kaum eine Hand voll gute Musik-CDs und Kinofilme von denen es sich zu reden lohnt. Und auch der Serienmarkt war gerade zu eingestaubt. Zusammenfassend sind die großen Erwartungen nicht erfüllt worden. Weder bei deutschen, britischen noch bei US-Serien. Im ersten Teil des Rückblicks handeln wir das kleine Fernsehkaff Deutschland und den international weitaus erfolgreicheren britischen Fernsehmarkt ab. Letzterer begann das Jahr mit einer schweren Enttäuschung.
BBC 3 hatte eine ziemlich interessante Idee, um sein Serienportfolio zu verstärken. Junge Autoren erhalten Budget um einen Serienpiloten zu produzieren. In der Publikumsreaktion wird sich entscheiden, ob eine Idee tatsächlich in Serie geht. Die verrückte Serie "Phoo Action" wurde bereits vor Ausstrahlung des Pilots gekauft. Bevor es zur Umsetzung der Folgen kam - Tiefschlag Eins - wurde das Projekt allerdings eingefroren und auf unbestimmte Zeit verschoben. Angeblich aufgrund kreativer Differenzen. Eine Aussage, die man von Band-Auflösungen kennt oder wenn die Gehaltsverhandlungen mit einem Showrunner schlecht verlaufen.
Damals verwies die BBC auf die kommenden Serien "Being Human" und "P.A.s", die ebenfalls aus dem Pilot-Projekt übrig geblieben sind und Anfang 2009 ausgestrahlt werden würden. Nach einem grandiosen Pilotfilm freute man sich besonders auf Being Human. Doch die Machinerie des öffentlich rechtlichen britischen Fernsehens hat der Serie jeden Spaß genommen - Tiefschlag Zwei. Der trockene Humor und zwei der drei ursprünglichen Hauptdarsteller wurden entfernt. Reingewaschen von jeder Innovation werden die sechs gezeigten Folgen wohl auch die letzten der ehemals verheisungsvollen Serie bleiben. Und was die in "Personal Affairs" umbenannte Serie angeht, muss man sich schon ziemlich durch die dröge Pilotepisode kämpfen. Weiter bin ich einfach nicht gekommen.
Im "Doctor Who" Universum wurde sich 2009 indes zuviel Gedanken über die Zukunft gemacht (Ja: Pun intended). Wer wird der nächste Doktor, was erwartet uns 2010. Die Lorbeeren strich dagegen der grandioser, tränenreicher "Torchwood" Fünfteiler ein. Die Specials mit den letzten Auftritten von Doktor Nummer Zehn befriedigten nur die ältesten Fans der Serie. Erst die doppelte Abschiedsfolge mit der Rückkehr von John Simm als The Master und den Timelords sorgte wieder für Aufsehen. Doch vom neuen Chef Steven Moffat und dem elften Doktor erhofft man sich das 2010 mit jeder neuen Folge.
2009 war außerdem das Jahr von Stephen Fry. Nachdem der Schauspieler, Autor, Moderator bereits Jahrzehnte von Briten geliebt wurde, hat er in diesem Jahr die Welt erobert. Ich entdeckte das Multitalent, von dem immer noch nicht genau bekannt ist, wieviele iPhones er jetzt wirklich besitzt, mit der Serie "Kingdom", die auf ITV ausgestrahlt wurde. Drei Staffeln berichten von der Familie Kingdom, deren Vorsteher als Anwalt im beschaulichen Örtchen Market Shipborough arbeitet. Wie im Oktober bekannt wurde - Tiefschlag Drei - wird die Serie aber nicht mehr weiter fortgesetzt. So traurig das auch ist, hat Fry jetzt wohl genug Zeit endlich den lange überfälligen Job als The Doctor anzunehmen. Aber auch dazu kommt es 2010 sehr wahrscheinlich nicht.
Bleibt noch der kurze Blick nach Deutschland: Ohne Ankündigung strahlt RTL nun doch die sechste und letzte Staffel von "Mein Leben und Ich" aus. Mitten in der Nacht - für jeden mit einem Job also quasi nicht existent. Die DVD liegt schon seit ein paar Wochen im Laden. Es ist also kein großer Verlust für die Fans. Für den Sender aber alle mal. Nicht nur wird die vermutlich beste deutsche Serie unbeachtet versendet. Nein, auch das seit Jahren auf Halde liegende "Der Lehrer" wird vorzeitig abgebrochen. Stattdessen erfolgt die Verlängerung für "Doctor's Diary". Einer mehr oder minder guten Serie, die aber keine großen Ausrufezeichen hinter originäre deutsche Unterhaltung machen kann. Das Highlight des deutschen Fernsehprogramms ist hingegen, dass ich im letzten Jahr nicht einen Einzigen "Tatort" gesehen habe.
BBC 3 hatte eine ziemlich interessante Idee, um sein Serienportfolio zu verstärken. Junge Autoren erhalten Budget um einen Serienpiloten zu produzieren. In der Publikumsreaktion wird sich entscheiden, ob eine Idee tatsächlich in Serie geht. Die verrückte Serie "Phoo Action" wurde bereits vor Ausstrahlung des Pilots gekauft. Bevor es zur Umsetzung der Folgen kam - Tiefschlag Eins - wurde das Projekt allerdings eingefroren und auf unbestimmte Zeit verschoben. Angeblich aufgrund kreativer Differenzen. Eine Aussage, die man von Band-Auflösungen kennt oder wenn die Gehaltsverhandlungen mit einem Showrunner schlecht verlaufen.
Damals verwies die BBC auf die kommenden Serien "Being Human" und "P.A.s", die ebenfalls aus dem Pilot-Projekt übrig geblieben sind und Anfang 2009 ausgestrahlt werden würden. Nach einem grandiosen Pilotfilm freute man sich besonders auf Being Human. Doch die Machinerie des öffentlich rechtlichen britischen Fernsehens hat der Serie jeden Spaß genommen - Tiefschlag Zwei. Der trockene Humor und zwei der drei ursprünglichen Hauptdarsteller wurden entfernt. Reingewaschen von jeder Innovation werden die sechs gezeigten Folgen wohl auch die letzten der ehemals verheisungsvollen Serie bleiben. Und was die in "Personal Affairs" umbenannte Serie angeht, muss man sich schon ziemlich durch die dröge Pilotepisode kämpfen. Weiter bin ich einfach nicht gekommen.
Im "Doctor Who" Universum wurde sich 2009 indes zuviel Gedanken über die Zukunft gemacht (Ja: Pun intended). Wer wird der nächste Doktor, was erwartet uns 2010. Die Lorbeeren strich dagegen der grandioser, tränenreicher "Torchwood" Fünfteiler ein. Die Specials mit den letzten Auftritten von Doktor Nummer Zehn befriedigten nur die ältesten Fans der Serie. Erst die doppelte Abschiedsfolge mit der Rückkehr von John Simm als The Master und den Timelords sorgte wieder für Aufsehen. Doch vom neuen Chef Steven Moffat und dem elften Doktor erhofft man sich das 2010 mit jeder neuen Folge.
2009 war außerdem das Jahr von Stephen Fry. Nachdem der Schauspieler, Autor, Moderator bereits Jahrzehnte von Briten geliebt wurde, hat er in diesem Jahr die Welt erobert. Ich entdeckte das Multitalent, von dem immer noch nicht genau bekannt ist, wieviele iPhones er jetzt wirklich besitzt, mit der Serie "Kingdom", die auf ITV ausgestrahlt wurde. Drei Staffeln berichten von der Familie Kingdom, deren Vorsteher als Anwalt im beschaulichen Örtchen Market Shipborough arbeitet. Wie im Oktober bekannt wurde - Tiefschlag Drei - wird die Serie aber nicht mehr weiter fortgesetzt. So traurig das auch ist, hat Fry jetzt wohl genug Zeit endlich den lange überfälligen Job als The Doctor anzunehmen. Aber auch dazu kommt es 2010 sehr wahrscheinlich nicht.
Bleibt noch der kurze Blick nach Deutschland: Ohne Ankündigung strahlt RTL nun doch die sechste und letzte Staffel von "Mein Leben und Ich" aus. Mitten in der Nacht - für jeden mit einem Job also quasi nicht existent. Die DVD liegt schon seit ein paar Wochen im Laden. Es ist also kein großer Verlust für die Fans. Für den Sender aber alle mal. Nicht nur wird die vermutlich beste deutsche Serie unbeachtet versendet. Nein, auch das seit Jahren auf Halde liegende "Der Lehrer" wird vorzeitig abgebrochen. Stattdessen erfolgt die Verlängerung für "Doctor's Diary". Einer mehr oder minder guten Serie, die aber keine großen Ausrufezeichen hinter originäre deutsche Unterhaltung machen kann. Das Highlight des deutschen Fernsehprogramms ist hingegen, dass ich im letzten Jahr nicht einen Einzigen "Tatort" gesehen habe.
Pushing Daisies DVDs günstig bei Saturn
Flimmerkiste von Hendrik
am
Dienstag, 29. Dezember 2009 20:06
Ich finde es gerade nicht online, aber in den Medien-Flyern der Saturnmärkte könnt ihr es bestimmt selber lesen. Endlich ein super Serienangebot, auf das man nicht ein paar Wochen warten muss und es gibt die (schlechte) deutsche Synchro mit dabei: "Pushing Daisies" beide Staffeln für jeweils unter 10 Euro.
Update: Offenbar gibt es da Differenzen. In Baden Württemberg waren die Boxen (nebst "Smallville" und "Two and a Half Men") ganz sicher für unter 10 Euro angepriesen. In Bayern habe ich heute aber 12,99 Euro je Box gezahlt. Und falsch ausgezeichnet waren die auch. So dass der Mann an der Kasse erst einmal verwundert auf den Preis der zweiten Staffel (knapp 30 Euro) und dem auf der Kasse angezeigten guckte. Ich hatte schon das Gefühl, dass er mir gleich Etikettenschwindel vorwirft. Naja, immer noch relativ günstig und für mich kein Grund, mich nicht endlich mit "Pushing Daisies" auszustatten.
Update: Offenbar gibt es da Differenzen. In Baden Württemberg waren die Boxen (nebst "Smallville" und "Two and a Half Men") ganz sicher für unter 10 Euro angepriesen. In Bayern habe ich heute aber 12,99 Euro je Box gezahlt. Und falsch ausgezeichnet waren die auch. So dass der Mann an der Kasse erst einmal verwundert auf den Preis der zweiten Staffel (knapp 30 Euro) und dem auf der Kasse angezeigten guckte. Ich hatte schon das Gefühl, dass er mir gleich Etikettenschwindel vorwirft. Naja, immer noch relativ günstig und für mich kein Grund, mich nicht endlich mit "Pushing Daisies" auszustatten.
Scrubs Staffel 9
Flimmerkiste von Hendrik
am
Mittwoch, 2. Dezember 2009 20:36
Lasst es mich trocken sagen: Gestern startete die neue Staffel von "Scrubs" im US-Fernsehen. Mit gleich zwei Folgen wurde der Neustart durchgeführt, der keiner wurde. Denn die einzigen guten Szenen gehörten der alten Riege um J.D., Turk und Dr. Cox. Und egal ob man die Episoden nun als Pilot für eine neue Serie sieht, oder die Fortführung der beliebten Ärzte-Comedy erwartet, was da mit brauchbarer Quote bei ABC gelaufen ist, erfüllt noch lange nicht die Qualitätskriterien, die man je nach dem erwartet hätte.

Vielleicht sollte man sich die Episoden einzeln vor Augen führen. Zuerst "Our First Day At School". J.D. kommt als Dozent an die komplett neu errichtete Sacred Heart Ausbildungsklinik. Es ist auch Judys (Kerry Bishé) erster Tag. Sie nimmt allerdings an den Bänken in den Hörsäalen platz, denn sie ist eine der Neuen und hatte sich ihre Ausbildung dann doch anders vorgestellt. Zum Glück nimmt sich ihr ein besonderer Arzt an: J.D.
Soviel war auch ohne große Informationen über die neue Staffel denkbar. Auch, dass Daniel Faison erneut als Turk, ebenfalls auf der Seite der Ausbilder, mitwirkt und auch das Doktor Kelso sich den Spaß mit den jungen Dingern nicht entgehen lässt. Von der in der achten Staffel vorgestellten Charakteren ist, wie angekündigt, nur Eliza Coupe (als Denize) übrig geblieben. Sarah Chalke bleibt indes nach einem frühen Gastauftritt als Schwangere für den Rest der zwei Episoden verschwunden. Ein ganz besonderer Nebendarsteller rettet gerade noch so die Pilotfolge.
Wer das ist, wird nicht verraten. Kein großes Geheimnis sollte man aber darum machen, dass die erste Folge der Staffel neun ziemlich schlecht geraten ist. Man kann es nicht ganz fest machen, aber man meint, dass irgend etwas am Erzähltempo nicht mehr stimmt und am Timing. Bereits die Antrittsrede von Dr. Cox ist äußerst hölzern und man muss sich fragen, ob Darsteller Johnny C. McGinley mit dem Text hadert, oder damit, dass er entgegen erster Vorzeichen doch nicht seine eigene Serie bekommen hat und nun noch mindestens bis zum Ende der Staffel weiter im Sacred Heart steckt.
In der zweiten Folge wendet sich das Blatt. Alle Darsteller sind wieder mit vollem Elan dabei. Nur Neuzugang Bishé scheint nicht mit genug Verrücktheit konzipiert zu sein, um nach sechs Folgen alleine zu bestehen. Denn dann wird Zach Braff endgültig aussteigen. Und das ist besonders bitter, da er erneut die Serie zu tragen scheint. Selbst die Tagträume der Einsteigerin Judy, die wirklich brilliant umgesetzt sind, wollen nicht so recht zünden.
Der beste Tagtraum dauert hingegen kaum fünf Sekunden. J.D. und Turk fahren Tandem (siehe Bild). Wenn man das so liest, kann man nur hoffen, dass dies nicht der einzige Moment der neunten Staffel "Scrubs" bleibt. Die wahren Fans haben sich ersten Blogeinträgen zufolge bereits abgekehrt. Allerdings scheinen mir das dann doch nicht die wahren Fans zu sein, denn die haben mit den zwei gezeigten Episoden vermutlich am meisten Spaß.

Vielleicht sollte man sich die Episoden einzeln vor Augen führen. Zuerst "Our First Day At School". J.D. kommt als Dozent an die komplett neu errichtete Sacred Heart Ausbildungsklinik. Es ist auch Judys (Kerry Bishé) erster Tag. Sie nimmt allerdings an den Bänken in den Hörsäalen platz, denn sie ist eine der Neuen und hatte sich ihre Ausbildung dann doch anders vorgestellt. Zum Glück nimmt sich ihr ein besonderer Arzt an: J.D.
Soviel war auch ohne große Informationen über die neue Staffel denkbar. Auch, dass Daniel Faison erneut als Turk, ebenfalls auf der Seite der Ausbilder, mitwirkt und auch das Doktor Kelso sich den Spaß mit den jungen Dingern nicht entgehen lässt. Von der in der achten Staffel vorgestellten Charakteren ist, wie angekündigt, nur Eliza Coupe (als Denize) übrig geblieben. Sarah Chalke bleibt indes nach einem frühen Gastauftritt als Schwangere für den Rest der zwei Episoden verschwunden. Ein ganz besonderer Nebendarsteller rettet gerade noch so die Pilotfolge.
Wer das ist, wird nicht verraten. Kein großes Geheimnis sollte man aber darum machen, dass die erste Folge der Staffel neun ziemlich schlecht geraten ist. Man kann es nicht ganz fest machen, aber man meint, dass irgend etwas am Erzähltempo nicht mehr stimmt und am Timing. Bereits die Antrittsrede von Dr. Cox ist äußerst hölzern und man muss sich fragen, ob Darsteller Johnny C. McGinley mit dem Text hadert, oder damit, dass er entgegen erster Vorzeichen doch nicht seine eigene Serie bekommen hat und nun noch mindestens bis zum Ende der Staffel weiter im Sacred Heart steckt.
In der zweiten Folge wendet sich das Blatt. Alle Darsteller sind wieder mit vollem Elan dabei. Nur Neuzugang Bishé scheint nicht mit genug Verrücktheit konzipiert zu sein, um nach sechs Folgen alleine zu bestehen. Denn dann wird Zach Braff endgültig aussteigen. Und das ist besonders bitter, da er erneut die Serie zu tragen scheint. Selbst die Tagträume der Einsteigerin Judy, die wirklich brilliant umgesetzt sind, wollen nicht so recht zünden.
Der beste Tagtraum dauert hingegen kaum fünf Sekunden. J.D. und Turk fahren Tandem (siehe Bild). Wenn man das so liest, kann man nur hoffen, dass dies nicht der einzige Moment der neunten Staffel "Scrubs" bleibt. Die wahren Fans haben sich ersten Blogeinträgen zufolge bereits abgekehrt. Allerdings scheinen mir das dann doch nicht die wahren Fans zu sein, denn die haben mit den zwei gezeigten Episoden vermutlich am meisten Spaß.
ma.gnolia Bookmarks Nov 22 to Nov 25
Grabbeltisch von Hendrik
am
Mittwoch, 25. November 2009 11:40
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Tags: webdev, css, typography
9 Most Common IE Bugs and How to Fix Them - Nettuts+
Internet Explorer - the bane of most web developers' existence. Up to 60% of your development can be wasted just trying to squash out IE specific bugs which
Beyond3D - Origin of Quake3's Fast InvSqrt()
Beyond3D 3.0
Tags: development, code optimization, x86
Drama beim Fernsehpreis: RTLs "Der Lehrer" gewinnt
Flimmerkiste von Hendrik
am
Sonntag, 27. September 2009 19:29
Was muss das für ein Abend für RTL gewesen sein. Da gewinnt man den deutschen Fernsehpreis für die beste Serie und dann ist es eine, die man sich zwei Jahre lang nicht zu zeigen getraut hat: "Der Lehrer". Das letzte große Glanzstück von Produzentin Christiane Ruff. Hauptdarsteller Hendrik Duryn fordert in seiner Preisrede, dass sich am deutschen Fernsehen wieder etwas ändern müsse. Er zählt die negativen Adjektive auf, mit dem der Feuilleton die Serie verriss. "Einfach senden - und gucken, ob es die Leute wirklich wollen. Das wäre Klasse!", wünscht sich Duryn.
Auch Headwriter Yannick Posse freut sich auf seinem Blog (auf dem er auch mal einen RSS-Feed einrichten könnte) über den Preis:
Auch Headwriter Yannick Posse freut sich auf seinem Blog (auf dem er auch mal einen RSS-Feed einrichten könnte) über den Preis:
Squeeeeeeeeeeeeeee! [...] Ich freue mich natürlich sehr darüber, vor allem, weil “Der Lehrer” eines meiner Lieblingsprojekte war und ich wirklich stolz bin, daran beteiligt gewesen zu sein. Erwähnenswert ist noch, dass es bis vor zwei Jahren auch eine eigene Kategorie “Beste Sitcom” gab, die entweder aufgrund mangelnder Sitcoms oder mangelnder Qualität weggefallen ist. So musste der Lehrer dieses Jahr nicht nur gegen andere Sitcoms, sondern gegen jede andere neue Serie antreten, was die Bandbreite der nominierten Formate verdeutlicht.Das Drama an der Sache ist, dass RTL die Serie erst im Giftschrank lagerte und dann ganz schnell mit dem Lead-In "Doctor's Diary" versenden wollte. Die Aufmerksamkeit war groß, auch weil die Produzentin kurz vorher den Sender, die TV-Branche, verlassen hat. Die Zuschauerzahl war ordentlich und vor allem stabil. Täglich landen Zuschauer bei mir auf dem Blog, die sich fragen, ob es mit der Serie weitergeht und jetzt auch noch ein Preis. Nur die Möglichkeit die Serie weiter zu produzieren besteht überhaupt nicht mehr. So etwas nennt man dann wohl verschwendetes Talent. Ich nenne es traurig. Tieftraurig. Das zeigt nur, dass sich ein Wagnis lohnen kann. Ich zeige stattdessen RTL den Mockafinger. Ich wüsste nämlich nichts, was man jetzt sonst tun könnte.
— Yannick Posses Blog
ZDFneo zeig 30 Rock zuerst
Flimmerkiste von Hendrik
am
Samstag, 26. September 2009 20:22

Das hatte man nicht auf dem Plan. Bislang war man davon ausgegangen, dass DasVierte die Emmy-schwangere Comedy von Tina Fey zeigen wird. Die Überraschung letzte Woche ist groß, als das ZDF ankündigt, beim Neustart einer seiner Digitalkanäle die Erstausstrahlung von "30 Rock" vorzunehmen. ZDFneo soll der Sender ZDFdokukanal ab 1. November heißen und in direkten Angriff auf die Privatsender gehen. "30 Rock" ist nicht die einzige US-Serie die der neue Sender zeigen will. Es gibt wieder einen neuen Grund, krank zu feiern, denn im Nachmittagsprogramm wird - endlich wieder - "Seinfeld" gezeigt. Darüberhinaus hat das ZDF die Gaunerserie der BBC "Hustle"(!), "Spooks", "Taking the Flak" und "Miami Vice" im Programm. Neben diesen Zukäufen und dem Fundus des ZDF werden aber auch neue Dokumentationen und Shows produziert (vollständiger Programmplan der ersten Woche bei DWDL). Den Privatsendern geht bereits die Muffe.
Für das ZDF geht es indes darum, die jungen Zuschauer zurück zu bringen. Der Sender hat den schwersten Stand in der relevanten Zielgruppe. Der letzte Versuch mit "Veronica Mars" am frühen Samstag Abend scheiterte kläglich. Mit diesem Sender, der sich erstmal großartig anhört, könnte nun tatsächlich die Wende möglich sein. Zusätzlich zum jungen Programm wird es nämlich vorerst keine Werbung und kein Sponsoring (ala "30 Rock wird präsentiert von Tena Herrenbinden") bei ZDFneo geben, wie der Sender mir auf Nachfrage bestätigt.
Das Thema Quote ist allerdings noch nicht ganz außen vor: "Der Erfolg von ZDFneo wird sich nicht nur an den Einschaltquoten orientieren, sondern auch an den Reaktionen unseres Publikums.", schreibt mir Christine Heck von der Zuschauerredaktion. Eine Ausstrahlung von Serien wie "Veronica Mars" oder "Kanzleramt" ist durchaus möglich, sei bislang aber noch nicht geplant, so Heck weiter: "Von Zeit zu Zeit soll es auch Serien aus dem ZDF-Hauptprogramm geben. Bezüglich der Wiederholungen des Fernsehfilms der Woche und des Montagskinos gibt es keine feste Regelung. Im Programm von ZDFneo werden auch Sonntagskrimis, wie z. B. 'Inspector Lynley' zu sehen sein und auch Krimi-Reihen wie 'Wilsberg', 'Das Duo' und 'Nachtschicht'".
Ob man im Programm von ZDFneo bei erfolgreichem Verlauf bis ins nächste Jahr noch weiter US-Serien oder britische Produktionen zeigen wird steht indes noch nicht gänzlich fest. "Über die geplanten Serien des nächsten Jahres können wir noch keine Auskünfte erteilen, da die Verträge noch nicht geschlossen sind", so Heck. Das lässt allerdings durchscheinen, dass am Einkauf von weiteren Senderechten gearbeitet wird. Ohne jetzt zu sehr zu fabulieren, könnte ich mir - wie jedes mal, wenn ein neuer Sender ins Programm kommt - gut eine Free-TV Ausstrahlung von "The West Wing" vorstellen. Aber im Kopf habe ich noch ein paar Kandidaten mehr. Ich schalte jedenfalls ein.
Neue Serie: Brothers
Flimmerkiste von Hendrik
am
Samstag, 26. September 2009 12:30
In den letzten Jahren hatte man sich daran gewöhnt, dass die Comedy-Sparte beim US-Sender FOX keine großen Serien hervorbringt. Von "Brothers" hatte man zwar erwartet die afroamerikanischen Sitcom wieder zu beleben, aber für wieviele Wochen war noch ungewiss. Zuletzt schaffte es keine der FOX-Sitcoms, mit Ausstrahlungsbeginn im Herbst, über einen längeren Zeitraum als sechs Wochen zu bestehen. Zuerst glaubt man, dass es auch "Brothers" so ergehen wird, bis man erkennt, dass sich hinter Zahnlücken- und Rollstuhlfahrerwitzen eine gleich doppelt schwarze Comedy verbirgt.
Vordergründig geht es um einen NFL-Star, der seine Familie besucht und dabei wieder einmal ständig mit seinem Bruder, der im Rollstuhl sitzt, streitet. Schnell stellt sich aber das Drama der Familie heraus. Der Manager des NFL Spielers und großem Bruder (Michael Strahan) ist mit dessen gesamten Vermögen abgehauen. Sein kleiner Bruder (Daryl Mitchell) hatte eigentlich die besseren Aussichten auf eine NFL-Karriere und macht seinen Bruder für seinen Unfall verantwortlich, der ihm diese Chance verbaut hat. Der Vater der beiden (Carl Weathers) zeigt erste Anzeichen einer Alzheimer-Erkrankung. Alles Gründe, die Mutter (C.C.H. Pounder) wohl dazu veranlasst haben, alles zu tun um ihre Familie zusammen zu halten.
So viel entwickelt sich in der knapp über 20 minütigen Pilotepisode. Ehe man es sich versieht verblassen die Gags über die gescheiterte Leben, die Krankheiten der Darsteller und wandeln sich in eine düstere Stimmung einer Dramady die sich künstlerisch das Sitcom-Kleid übergestreift hat, aber alles andere als eine Sitcom sein will. Streckenweise überzeugt die Show mit großartigen Dialogen - "I'm not gonna quit!" - "Yeah, yeah, no one is gonna quit. Queue the Rocky theme" -, die einfach nicht auf den einfachen Lacher aus sind. Mitchell, der die Serie entwickelt hat, will nicht das große Ha-Ha erzielen. Er will eine tragische Geschichte erzählen und gleichzeitig von ihr ablenken.
Um das möglich zu machen braucht man aber auch ein entsprechendes Cast. Mitchell, der seit 2001 auch im wirklichen Leben im Rollstuhl sitzen muss und Strahan, dessen NFL-Karriere tatsächlich schon viele Jahre vorbei ist, standen bereits vor dem Verkauf der Serie fest. Carl Weathers, der auch für drei Jahre in der NFL spielte und mit den Rocky-Filmen Bekanntheit erlangt hat und Übermutter C.C.H. Pounder (mit offenen Haaren), die zuletzt in "Warehouse 13" als mysteriöse Chefin großartige Performances liefert und über die Serie "The Shield" ihren Namen wieder ins Gespräch gebracht hat sind nicht die üblichen Darsteller, die man in Sitcom-Produktionen wiederfindet. All das und selbst der Laugh-Track, die Produktion als Multicamera-Show; All das hat trotzdem ein klares Statement: Ich bin keine Sitcom!
Vielleicht gefällt mir "Brothers" auch nur deshalb, weil ich mir das so einbilde. Schon in der zweiten Episode, die am gleichen Abend gezeigt wurde, scheint diese Grundidee ein wenig im Sande zu verlaufen. Ich hoffe das Mitchell seine Vision von dieser schwarzen Komödie in den kommenden Wochen bei den Autoren und beim Sender besser vertreten kann. Dann wird die Serie auch über sechs Wochen hinaus bestehen können. Wenn das nicht gelingt bleibt nämlich nur noch eine afroamerikanische Sitcom im Aufgebot der großen Sender zurück. "The Cleveland Show".
Offizielle Seite bei FOX / Brothers Wikipedia / Trailer

So viel entwickelt sich in der knapp über 20 minütigen Pilotepisode. Ehe man es sich versieht verblassen die Gags über die gescheiterte Leben, die Krankheiten der Darsteller und wandeln sich in eine düstere Stimmung einer Dramady die sich künstlerisch das Sitcom-Kleid übergestreift hat, aber alles andere als eine Sitcom sein will. Streckenweise überzeugt die Show mit großartigen Dialogen - "I'm not gonna quit!" - "Yeah, yeah, no one is gonna quit. Queue the Rocky theme" -, die einfach nicht auf den einfachen Lacher aus sind. Mitchell, der die Serie entwickelt hat, will nicht das große Ha-Ha erzielen. Er will eine tragische Geschichte erzählen und gleichzeitig von ihr ablenken.
Um das möglich zu machen braucht man aber auch ein entsprechendes Cast. Mitchell, der seit 2001 auch im wirklichen Leben im Rollstuhl sitzen muss und Strahan, dessen NFL-Karriere tatsächlich schon viele Jahre vorbei ist, standen bereits vor dem Verkauf der Serie fest. Carl Weathers, der auch für drei Jahre in der NFL spielte und mit den Rocky-Filmen Bekanntheit erlangt hat und Übermutter C.C.H. Pounder (mit offenen Haaren), die zuletzt in "Warehouse 13" als mysteriöse Chefin großartige Performances liefert und über die Serie "The Shield" ihren Namen wieder ins Gespräch gebracht hat sind nicht die üblichen Darsteller, die man in Sitcom-Produktionen wiederfindet. All das und selbst der Laugh-Track, die Produktion als Multicamera-Show; All das hat trotzdem ein klares Statement: Ich bin keine Sitcom!
Vielleicht gefällt mir "Brothers" auch nur deshalb, weil ich mir das so einbilde. Schon in der zweiten Episode, die am gleichen Abend gezeigt wurde, scheint diese Grundidee ein wenig im Sande zu verlaufen. Ich hoffe das Mitchell seine Vision von dieser schwarzen Komödie in den kommenden Wochen bei den Autoren und beim Sender besser vertreten kann. Dann wird die Serie auch über sechs Wochen hinaus bestehen können. Wenn das nicht gelingt bleibt nämlich nur noch eine afroamerikanische Sitcom im Aufgebot der großen Sender zurück. "The Cleveland Show".
Offizielle Seite bei FOX / Brothers Wikipedia / Trailer
Neue Serie: Flash Forward
Flimmerkiste von Hendrik
am
Freitag, 25. September 2009 22:59
"Hallo, Lost-Fans! Ich bin hier, guckt mal, guckt mal, guckt mal!". Keine Serie hat vor dem Start versucht sich bei den "Lost" Fans einzuschleimen wie "Flash Forward". Das hat mit dem Start der Serie nur noch zugenommen. Ein Guy-Liner Charakter, ein Oceanic Air Plakat im Pilot, Dominic Monaghan, Sonya Walger (beide ehemals "Lost" Darsteller) - Ach ja, und eine Serie mit hohem Mystery-Anteil. Im Vorfeld hatte man bereits Befürchtungen gehört, dass die Qualität der Serie nicht mithalten kann. Seit der Comic-Con in San Diego, wo die Pilotfolge bereits gezeigt wurde, haben sich diese Gerüchte zwar zerschlagen, aber ganz konnte man seine Zweifel dann doch nicht zur Seite schieben.
Die Serie beginnt ganz klassisch mit einem Flash-Forward. Allerdings nur mit einem, der vier Stunden in die Zukunft blickt. Wir sehen den Zeitpunkt in dem sich ein ganz normaler Tag auf der Welt in eine globale Katastrophe wandelt. Alle Menschen haben in diesem Augenblick einen 2:17 Minuten Aussetzer, in dem alle einen Blick in die Zukunft erhaschen. Jeder Mensch erhält einen Ausblick auf zwei Minuten seines Lebens am 29. April 2010. Aber wie kam es zu diesem Massenphänomen. Und die Frage aller Fragen: Kann man die Zukunft, die man gesehen hat noch ändern, sofern sie negativ war oder hat man die Möglichkeit einen positiven Ausblick wahr zu machen mit dem Wissen darüber bereits zerstört?
Das klingt schon sehr nach Pathos und leider trieft es davon aus allen Ecken. Die Cast hat sich für meine Begriffe noch nicht richtig zusammen gefunden. Besonders die Hauptdarsteller Joseph Fiennes, Sonya Walger und John Cho fügen sich noch nicht ganz homogen in die Geschichte ein. Vielleicht wurde auch zu viel Aufmerksamkeit auf die Besetzung mit bekannten Gesichtern gelegt und zu wenig auf die Charakterentwicklung. Das Grundprinzip von J.J. Abrams Erfolgsserien ist immer unbekannte aber großartige Schauspieler zu finden, die aber eine richtig gute Geschichte beleben und nicht eine mittelmäßige Story mit weniger geeigneten Darstellern mit großem Namen für ein paar Wochen am Leben zu erhalten.
Für mein Gefühl ist mit diesem Pilot der 29. April noch keineswegs gesichert. Die Flash-Forward Geschichten sind alle relativ dünn und es sieht fast so aus, als haben wir ab nächster Woche eine typisch serialisierte Serie mit dem Flash-Forward der Woche und einem überspannendem Geheimnis, von dem immer mehr Teile ans Licht kommen. Bis es dann im nächsten Jahr zum großen Finale kommt. Ich kann mich zwar täuschen ... ich hoffe mich zu täuschen, aber noch hat mich diese Serie nicht gewonnen und es ist schwer vorstellbar, dass jemand schon jetzt von "Flash Forward" so angefixt ist, wie vom "Lost" Pilotfilm. Bei sowas liege ich letzter Zeit aber häufig falsch. Die Einschaltquoten waren jedenfalls fantastisch.
Offizielle Homepage von ABC / Flash Forward Wikipedia Entry / Trailer & Behind-the-Scenes Feature

Das klingt schon sehr nach Pathos und leider trieft es davon aus allen Ecken. Die Cast hat sich für meine Begriffe noch nicht richtig zusammen gefunden. Besonders die Hauptdarsteller Joseph Fiennes, Sonya Walger und John Cho fügen sich noch nicht ganz homogen in die Geschichte ein. Vielleicht wurde auch zu viel Aufmerksamkeit auf die Besetzung mit bekannten Gesichtern gelegt und zu wenig auf die Charakterentwicklung. Das Grundprinzip von J.J. Abrams Erfolgsserien ist immer unbekannte aber großartige Schauspieler zu finden, die aber eine richtig gute Geschichte beleben und nicht eine mittelmäßige Story mit weniger geeigneten Darstellern mit großem Namen für ein paar Wochen am Leben zu erhalten.
Für mein Gefühl ist mit diesem Pilot der 29. April noch keineswegs gesichert. Die Flash-Forward Geschichten sind alle relativ dünn und es sieht fast so aus, als haben wir ab nächster Woche eine typisch serialisierte Serie mit dem Flash-Forward der Woche und einem überspannendem Geheimnis, von dem immer mehr Teile ans Licht kommen. Bis es dann im nächsten Jahr zum großen Finale kommt. Ich kann mich zwar täuschen ... ich hoffe mich zu täuschen, aber noch hat mich diese Serie nicht gewonnen und es ist schwer vorstellbar, dass jemand schon jetzt von "Flash Forward" so angefixt ist, wie vom "Lost" Pilotfilm. Bei sowas liege ich letzter Zeit aber häufig falsch. Die Einschaltquoten waren jedenfalls fantastisch.
Offizielle Homepage von ABC / Flash Forward Wikipedia Entry / Trailer & Behind-the-Scenes Feature

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