Last Week Tonight with John Oliver: Climate Change Debate

Die Late Night Branche in Amerika ist im Umbruch. Beziehungsweise ist sie schon komplett umgebrochen. Die wichtigsten Ereignisse der ganzen Umbrecherei ist, dass ein Brite, John Oliver,

  1. die Nachfolge von Craig Furgesons Late Night Show abgelehnt hat, nachdem Furgeson bei der Nachfolge von Letterman offenbar übergangen wurde, aber laut seinem Vertrag dafür 5 Millionen erhält und jetzt nicht mehr arbeiten muss;
  2. Oliver bei der The Daily Show mit Jon Stewart ausgestiegen ist, die zudem auch das Grundkonzept von Last Week Tonight lieferte;
  3. jetzt da Community vermutlich endgültig abgesetzt ist tatsächlich auch gar keine anderen Verpflichtungen mehr hat und sich hier vollkommen einbringen kann;
  4. dabei also fast im Vorbeigehen die beste neue Late Night Show erschaffen hat (die leider nur einmal in der Woche am Sonntag läuft);
  5. (Ja, das hat Anleihen von der heute show, die aber selbst nur eine Kopie der Daily Show ist)

Und dieser John Oliver lässt sich natürlich auch keine aktuellen Themen durch die Lappen gehen. Wie die Ukraine-Krise, oder den Eurovision Song Contest.

12. May 2014 by hendrik
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Meinungsfreiheit

xkcd_freespeech
(via, source)

22. April 2014 by hendrik
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Return of the 90s – Afrob

Direktlink Afrob Kommt

Nach gefühlten zwanzig Revivals der 80er haben wir jetzt wohl endlich mal den Kreis in meine Jugend, die 90er, geschlagen. Besonders im HipHop hat sich das mit den letzten Alben von Sido, Stik Figa & L’Orange, Fatoni & Edgar Wasser oder zuletzt mit Marteria und 3Plusss gezeigt. Ja, sogar Prinz Pi hat im letzten Jahr ein Album abgeliefert, dass wir Kinder des frühen deutschen Rap gefeiert haben (zuhause im Sessel, natürlich).

Nur das mit dem kostenlosen Download, das ist aber sowas von 2000er.

06. April 2014 by hendrik
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Attersee

Direktlink Flowin’ Immo – Pinke Pinke

06. April 2014 by hendrik
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R.I.P. Frankie Knuckles

01. April 2014 by hendrik
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De:Bug

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Die De:Bug und ich; wir haben eine lange Beziehung. Es ist jetzt 16 Jahre her, dass ich mir die ersten Ausgabe der Zeitung gekauft habe. Es muss zum Teil daran gelegen haben, dass ich damals noch Grafiker werden wollte und mir die Zeitung mit der Erklärung schmackhaft gemacht wurde, dass sie das Zeitschriftendesign neu erfinde. Im Zeitungsformat versteckte die De:Bug nicht nur Magazin-Layouts und komplizierte Texte für die ich viel zu jung war, sondern auch eine der schönsten Serifenschriften, die ich bis dahin gesehen hatte. Weder der Begriff Debugging noch der Klang von Indie-Elektro war mir geläufig. Trotzdem wollte ich mehr von diesen elektronischen Lebensaspekten wissen, denen ich mich so nah fühlte. Ich hatte immerhin Zugang zum Internet. Aber eigentlich verliebte ich mich in die Serifenschrift.

Die Serifen wurde schon vor Jahren durch zugänglichere Schrift ersetzt. Auch das Format der Zeitung blieb nicht lange bestehen und wurde von einem etwas übergroßem Magazinformat abgelöst. Eine Zeitung blieb die De:Bug für mich dennoch immer. Das einzige was nicht glattgeschliffen wurde war die Verfügbarkeit im kleinen Zeitschriftenladen und die starke Fixierung auf Berlin. Das Internet ist bis heute eher das unerwünschte Stiefkind der De:Bug. Die erste experimentelle Webseite war ihrer Zeit weit voraus und auf der extra eingerichteten Mailingliste unterhielten sich fast ausschließlich die gleichen zehn Personen, davon fünf Autoren. Der Bruch erfolgte für mich nach einer Schimpftirade über Berlin, die eigentlich an die Liste gehen sollte, die ich aber ausversehen nur an Sascha “bleed” Kösch schickte. Danach führte mein Weg – auch aus Scham – immer seltener zur Bahnhofsbuchhandlung und nur manchmal habe ich zuletzt eine Ausgabe mitgenommen, wie wenn man verstohlen nach einer Ex-Freundin googeled.

Trotzdem tut es weh, wenn man liest, dass es damit vielleicht auch bald vorbei ist (aber auch, wenn man auf einmal einem jungen Kerl bei Soundcloud ins Gesicht sieht, der angeblich dieser legendäre “bleed” sein soll). Aber besonders dieses Bild über dem Blog-Eintrag zum Abschied, mit dem Foto der Erstausgabe schmerzt. Da ist sie wieder, diese Serife, die man nie ganz vergessen hat. Sie bleibt auch wenn das Projekt nicht mehr, oder nur im Web, weiterexistiert. Sie ist noch da, wie die Musik, die man mit der De:Bug erst entdeckt hat. Das ist die Zeitung, die die eigenen elektronischen Lebensaspekte erst formte. Und, ja, auch Berlin ist noch da. Ich war erst zweimal dort und hab leider überhaupt keine Musik gehört. Jetzt dann sowieso.

12. March 2014 by hendrik
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